Pressemeldung
09.08.2021
Pferdemisshandlung im „Modernen Fünfkampf“ bei Olympia:
Tierschutzbund fordert umfassende Konsequenzen
Der Deutsche Tierschutzbund ist entsetzt von den tierquälerischen
Vorkommnissen beim Modernen Fünfkampf der Frauen im Rahmen
der Olympischen Spiele und fordert sowohl den nationalen als auch
den internationalen Verband für Modernen Fünfkampf auf, die
Teildisziplin Reiten zu ersetzen. Zudem appellierten die Tierschützer
an den Deutschen Olympischen Sportbund, den Modernen Fünfkampf
solange nicht mehr zu berücksichtigen, bis eine Änderung des
Reglements stattgefunden hat. Der Verband prüft außerdem eine
Strafanzeige gegen die deutsche Reiterin Annika Schleu. Unter
Anfeuerung ihrer Trainerin hatte diese versucht, das ihr zugeloste,
sichtlich überforderte Pferd „Saint Boy“ mit Gertenschlägen und
Tritten gefügig zu machen, was eine Welle der Betroffenheit und
Empörung auslöste.
„Die deutsche Reiterin Annika Schleu war der auffälligste und schlimmste
Fall, aber diese Art von Überforderung bei Reiter wie Pferd stellt keine
Ausnahme dar. Abwürfe, Verweigerungen und Stürze waren bei vielen der
Athletinnen zu beobachten, ebenso bei den Herren am Folgetag und auch
bereits bei anderen Wettbewerben“, kommentiert Thomas Schröder,
Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Modern ist nichts an dieser
Disziplin des sogenannten Modernen Fünfkampfes – im Gegenteil.
Tradition darf keine Entschuldigung für Tierqual sein.“
Ein Pferd ist kein Sportgerät
Dass die deutsche Bundestrainerin Kim Raisner im Nachgang der
Geschehnisse von ihren Aufgaben entbunden wurde, begrüßen die
Tierschützer klar. Der Verband geht davon aus, dass diese Entscheidung
auch vom nationalen Verband mitgetragen wird und der Ausschluss nicht
nur ein zeitweiliger, sondern dauerhaft ist. „Frau Raisner hat durch ihre
Äußerungen und ihr Verhalten bewiesen, dass sie weder in der Lage ist,
die ihr anvertrauten Sportlerinnen und Sportler sinnvoll anzuleiten, noch
konnte man bei ihr irgendeine Form von Pferdeverstand oder Empathie
dem Lebewesen Pferd gegenüber feststellen“, so Schröder. „Ein Pferd ist
kein Sportgerät!“
Tierschützer fordern Rücktritt von Präsident Schormann
Für die Äußerungen Klaus Schormanns, des deutschen Präsidenten des
Weltverbandes der Modernen Fünfkämpfer (UIPM), der der Reiterin die
alleinige Schuld an der dramatischen Situation zuwies, haben die
Tierschützer kein Verständnis. „Wer sich völlig realitätsfern und ignorant
weigert, hier den Fehler im System zu erkennen und der eigenen
Verantwortung entsprechend Verbesserungen im Sinne der Tiere aber
auch der Sportler zu veranlassen, ist an dieser Stelle eine Fehlbesetzung“,
kommentiert Schröder. „Herr Schormann sollte von seinem Amt
zurücktreten.“
Autoren-Archiv: Tierheim Melle
Vom Homeoffice ins Büro
14.06.2021
Vom Homeoffice ins Büro: Wie gelingt die Umstellung mit dem „Kollegen Hund“?
Hunde, die während der Corona- und Homeoffice-Zeit nahezu 24 Stunden mit ihren Menschen verbringen durften, sollten nicht von heute auf morgen alleine bleiben, wenn Herrchen oder Frauchen zum Arbeiten ins Büro zurückkehren. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Der Verband rät zu einer langsamen Umstellung und wirbt im Rahmen des Aktionstags „Kollege Hund“ (24.06.) für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz.
„Hunden fällt die Trennung oft schwer, insbesondere, wenn sie das Alleinsein noch nicht kennen – zum Beispiel, weil sie wie so viele Tiere während der Pandemie angeschafft wurden“, erklärt Dr. Katrin Umlauf, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Aber auch für Hunde, die es noch vor der Corona-Krise gewohnt waren, für ein paar Stunden alleine zu bleiben, kann die Umstellung groß sein. „Hier kann man schrittweise üben bzw. den Hund wieder an die Situation heranführen. Die Zeit, die der Hund allein sein muss, sollte man langsam steigern“, rät Umlauf. Hunde sollten allerdings auf keinen Fall länger als sechs Stunden allein sein müssen.
Im Idealfall darf der Hund mit ins Büro
Ideal ist es für die meisten Hunde, wenn sie ihr Frauchen oder Herrchen ins Büro begleiten dürfen – einen Rückzugsort für den Hund und das Einverständnis aller Kolleg*innen vorausgesetzt. Doch obwohl sich die Anwesenheit eines Hundes meist problemlos gestaltet, das Arbeiten bereichert und die Motivation fördert, ist die Mitnahme eines tierischen Kollegen oft nicht gestattet. Mit dem Aktionstag „Kollege Hund“ werben der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine, unterstützt von der Futtermarke Pedigree, deshalb dafür, den Arbeitsalltag mit Hund einfach einmal auszutesten. In diesem Jahr haben Unternehmen dazu am 24. Juni die Möglichkeit. Ergibt sich durch den Aktionstag die Chance, den Hund öfter oder sogar dauerhaft mitzubringen, würde dies die Umstellung vieler Arbeitnehmer*innen zurück zum „normalen“ Arbeitsalltag erleichtern. Eine positivere Einstellung gegenüber Hunden im Büro könnte sogar verhindern, dass diese nach Ende der Pandemie vermehrt in Tierheimen landen.
Anmeldung zum tierischen Schnuppertag
Alle, die die Möglichkeit haben, ihren Hund am Aktionstag oder sogar dauerhaft mit zur Arbeit zu bringen und alle, die aus dem Homeoffice mitmachen möchten, können sich selbst bzw. ihre Firma noch bis zum 24. Juni für den Aktionstag „Kollege Hund“ anmelden. Dies ist über ein Formular auf der Website www.kollege-hund.de möglich. Im Anschluss erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, die sie als „tierfreundliches Unternehmen“ auszeichnet.

Der Deutsche Tierschutzbund ruft für den 24. Juni zur Teilnahme am Aktionstag „Kollege Hund“ auf.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
Die Kontrollsysteme in der Tierhaltung versagen in Niedersachsen
Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. 27.05.2021
Die Kontrollsysteme in der Tierhaltung versagen in Niedersachsen weiterhin: Erneute schockierende Zustände in der Schweinhaltung. Erneut wurde in Niedersachsen erschütterndes Bildmaterial aus einem Schweinemastbetrieb veröffentlicht. Wieder hat eine Tierschutzorganisation – und nicht die verantwortliche Behörde – auf die strafbaren Handlungen in Umgang mit Tieren die entsprechenden Hinweise geliefert.Es wurden wieder massive Missstände und Straftaten dokumentiert:Schweine mit entzündeten und blutigen Verletzungen und großen Abszessen, die offensichtlich nicht behandelt und versorgt wurden. Tote Schweine, die in den Buchten liegenund Schweine, die am Ende ihrer Kräfte sind. Dazu Schweinebuchten, die überbelegt sind.Die Tiere wurden auf brutalste Art und Weise durch Untätigkeit des Schweinehalters misshandelt!Dazu Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen: „Bereits 2017 wurde durch eine Studie der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) festgestellt, dass unzählige Schweine bereits während der Zucht und Mast qualvoll verenden und auch nicht sachgerecht getötet wurden. Man weiß also spätestens seit 2017 um die Missstände. Die bisher offengelegten Straftaten der Tierquälerei in der niedersächsischen Tierhaltung sind nur die Spitze des Eisberges und können nicht mehr Einzelfälle dargestellt werden.“Trotz der Studie der TiHo wird in Niedersachsen nach wie vor durch die Tierschutzbehörden lediglich „risikoorientiert“ kontrolliert, da aus der bisherigen Sicht der Ministerin Frau Otte-Kinast vermehrte Kontrollen keine anderen Ergebnisse erbringen würden.„Der wiederholte Fall der tierquälerischen Haltungsbedingungen von Schweinen zeigt, dass wir in Niedersachsen bei den Tierschutzkontrollen noch keinen Schritt weitergekommen sind“, so Ruhnke.Aus Sicht des Landestierschutzverbandes wurden wieder einmal aus Profitgier Tiere gequält.Die Tiere werden ausgebeutet. Die Behandlung von Verletzungen und Krankheit kosten Geld, schmälern die Gewinnmarge und bleiben dadurch unversorgt. „Dieser Umgang mit Lebewesen ist auf Verrohung der Tierhalter, aber auch auf die geringen Kontrollintervalle der Tierschutzbehörden zurückzuführen“, so Ruhnke.
Rindertransport von Aurich nach Marokko
Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. 27.05.2020
Landkreise Aurich und Emsland fallen der Ministerin beim Exportverbot für Rindertransporte nach Marokko in den Rücken. Die Verwaltungsgerichte (VG) Oldenburg, Osnabrück und das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg haben mit ihren Entscheidungen die tierquälerischen Transporte von trächtigen Rindern zugelassen. Dass die Gerichte das Transportverbot kippten, kam für den Landestierschutzverband nicht unerwartet. Denn in allen bisherigen Entscheidungen wurde darauf hingewiesen, dass eine allgemeine Erlassregelung – wie auch in diesen Fällen – mit einer abstrakten Gefährdung für die Tiere keinen Grund darstellt, die Abfertigung zu verweigern. Stets wurde die Prüfung der konkreten Gefährdung der Tiere im Einzelfall eingefordert, die durch die Landkreise hätten erbracht werden können, aber nicht wurden! Dazu Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen: „Auch den Landkreisen liegen eine Vielzahl von Berichten, Dokumentationen, Stellungnahmen und Rechtsgutachten vor, die es diesen ermöglicht hätte, die seitens der Gerichte geforderte konkrete Gefahr im Einzelfall mit nachprüfbaren Quellenangaben zu begründen Diese Unterlagen sind bereits auch Bestandteil des Untersuchungsausschusses des EuropäischenParlamentes zum Tierschutz bei Transporten inner– und außerhalb der EU (ANIT).“ Statt sich mit der Rückendeckung der Ministerin nun dafür einzusetzen, dass der tierquälerische Transport, die Haltung und Schlachtung für die betroffenen Tiere verhindert wird, bestätigten die Landkreise vor Gericht, dass man geprüft und alles für gut befunden hätte.Der Aussage der Landkreise zufolge seien die Transporte nur deswegen nicht abgefertigt worden, weil das Ministerium von Otte-Kinast dies untersagt hat. In beiden Verfahren wurden durch die Richter auch nur die vorgelegten Fahrtenbücher bewertet, aber nicht geprüft, ob letztendlich alle erforderlichen Überprüfungen seitens der Landkreise nach geltender EU–Transportverordnung durchgeführt worden sind.Es wurden quasi durch die Landkreise Fakten geschaffen und die Absicht der Ministerin,Tiertransporte in außereuropäische Drittländer zu verhindern, untergraben. Nach den VG Beschlüssen wurden sofort die Genehmigungen zum Transport erteilt und nicht erwägt Beschwerde beim OVG einzulegen, diese musste sogar durch das Ministerium angewiesen werden.Ruhnke ergänzt: „Obwohl im Jahr 2015 der EuGHentschieden hat, dass die Transportvorschriften der EU bis zum Bestimmungsort in einem Drittland anzuwenden sind, wurden durchgehend Tierschutzverstöße auf diesen Transporten und in den Zielländern dokumentiert. In Kenntnis dieser nachgewiesenen Verstöße werden Tierexporte durch die Amtstierärzte der Landkreise Aurich und Emsland weiterhin genehmigt – obwohl sie als Amtstierärzte in der Garantenpflicht stehen Gefahren für die Tiere nach dem Tierschutzgesetz abzuwehren und auch durch Tierärzteberufsordnung zum Schutz der Tiere verpflichtet sind.“ Die Exporteure und Zuchtverbände werden sich weiterhin auf die rechtlichen Lücken und fehlerbehafteten Prüfungen der Behörden in Aurich und Emsland stützen, um ihr scheinbares Recht auf Transporte durchzusetzen. Dazu fordert Ruhnke:“ Um diese niedersächsischen Schlupflöcher zu schließen, fordern wir die Ministerin auf, ein Exportverbot in tierschutzrechtliche Hochrisikostaaten durch den Bund zu forcieren und den Landkreisen in Niedersachsen den Umfang der Abfertigungskontrollen im Detail vorzuschreiben, damit die nationalen und europäischen Rechtsvorschriften für den Export von Tieren umfassend durchgesetzt und alle durch die Landkreise vorgenommenen Überprüfungen dokumentiert und nachgewiesen werden.“
Ein Tierheim aufbauen – unser ganz persönliches Abenteuer!

Vor kurzem sagte jemand augenzwingernd: Wer in der heutigen Zeit noch ein Tierheim baut muss größenwahnsinnig oder verzweifelt sein. Und ein bisschen so ist es auch. Für unser Team hatte es eine überaus hohe Priorität die Tierschutzarbeit unseres Vereins für die Zukunft sicher aufzustellen.
Unsere Katzenstation war wunderschön, befand sich aber auf einem Privatgrundstück und beherbergte “nur” unsere Katzen.
Tierheim Melle
Nun betreiben wir seit Ende 2017 unser kleines Tierheim Melle, An der Europastraße 98 in Riemsloh und sind mit dem Aufbau noch längst nicht fertig. Es gibt immer viel zu tun, so dass wir manchmal fast etwas vergessen, auf das zu schauen was bereits geschafft ist.
Katzenstuben
Die Katzen leben in 7 unterschiedlich gestalten Katzenstuben. Gerade angeliefert wurden neue, stabile Fenstergitter für diese Zimmer im Erdgeschoss. Genau richtig zum Anfang des Sommers. Die Katzen lieben es auf der Fensterbank zu sitzen, sich die frische Luft um die Nase wehen zu lassen und das Treiben im Garten zu beobachten.
Hundebereich – fast ganz fertig
Zukünftig müssen wir unsere Arbeitskraft vor allem in unseren Außenbereich stecken. Mit der Hundeanlage sind wir in den letzten Monaten große Schritte vorangekommen und mittlerweile lebt auch hier der erste Vierbeiner: Hündin Shira wartet nun dort auf ihre neuen Menschen und tobt täglich durch den Garten.
Gartenarbeit
Der Garten ist ein Knackpunkt für sich, denn er ist im Hinblick auf die vielen gärtnerischen Tätigkeiten, die regelmäßig nötig sind, eine rechte Herausforderung für uns. Super klasse, dass wir da jemanden im Team haben, der regelmäßig unseren Vereinsrasen mäht und nicht nur das: Er kümmert sich um alles drumherum – Rasenmäherbenzin besorgen aber auch den Rasenschnitt entsorgen und das ist bei über 1000 qm nicht gerade wenig. Solch ein selbständiges, verlässliches Kümmern um einen Arbeitsbereich ist für unser Planungsteam eine wunderbare echte Entlastung, die wir uns oftmals in verschiedenen Bereichen wünschen und für die wir nur immer wieder Danke sagen können.
Kleintierhäuschen
Die Arbeiten im Kleintierbereich haben begonnen und das zukünftige Kleintierhäuschen steht sozusagen in den Startlöchern.
Seid dabei
All diese Arbeiten finden in Eigenleistung unserer Mitglieder und rein ehrenamtlich statt.
Die Arbeiten sind vielschichtig, im Moment machen uns Unkraut und Disteln zu schaffen. Holzwände im Außenbereich warten auf ihre schützende Lasur. Manche Arbeiten sind etwas zu schwer für Frauen, so steht das Anlegen von Gartenwegen, um beispielsweise trockenen Fußes zum Hundebereich zu kommen, in Kürze an. Somit sind wir eigentlich immer auf der Suche nach Menschen die mit anpacken wollen als Unterstützung für unser Handwerkerteam.
Um selber bei so einem Einsatz mit zu machen ist eigentlich nur eines nötig:
Die richtige Motivation!
Also wer mag mit anpacken das Tierheim Melle aufzubauen? Egal ob einmalige Hilfe oder mehr – jeder ist gern gesehen. Kurz telefonisch anmelden und los geht’s:
Tel. (0 54 22) 71 93
Tierheim Melle: Hurra – Bergfest!
Gewagt, gerackert – Sachen gepackt!
Wir haben einen gewaltigen Abschnitt im Aufbau unseres Tierheims für Melle bewältigt! Die Westerhausener Katzenstation konnte umziehen.
Der Umzug
Noch einmal mussten wir vor wenigen Wochen um helfende Hände bitten und unsere Mitglieder motivieren nach den vielen Monaten des Auf- und Umbaus im Tierheim, nun noch beim Umzug der Katzen mit anzupacken.
Zu unserer Freude standen am Umzugstag zwei starke Truppen parat, eine Truppe wuppte den Auszug in Westerhausen, die andere den Einzug ins Tierheim Melle in Riemsloh.
Hand in Hand
Im Vorfeld gut geplant verlief der Umzug reibungslos. Unsere vielen Helfer waren so flott, dass die Katzenstation bereits in den Mittagsstunden komplett geräumt war. Im Tierheim gab es noch viel zu ordnen und einzuräumen. Erst gegen Abend als alle Tiere in ihren Stuben versorgt waren, zogen auch die letzten Helfer erschöpft aber zufrieden ab.
Nicht einen offiziellen Vermittlungstag haben wir durch den Umzug verloren. Unsere freundlichen Interessenten und Besucher zeigten die ersten Tage Verständnis wenn noch nicht alles wie sonst gewohnt, direkt zur Hand war.
Ein weinendes Auge
Leichte Wehmut befiel die eine oder andere. Der Abschnitt “Westerhausener Katzenstation” ist Geschichte. Wie vielen Tieren war die Katzenstation ein rettendes Zuhause für eine gewisse Zeit … Wie viel Zeit hatte jeder von uns dort verbracht … Feste wie unseren “Tag der offenen Tür” haben wir dort gefeiert … nun ist all dies vorüber dort in Westerhausen.
Es gab manch nachdenkliche Gesichter die still noch einmal von unserer Katzenstation Abschied nahmen.
Danke!
Wir sagen danke für viel Verständnis das uns von manch lieben Nachbarn in Westerhausen entgegengebracht wurde. Ganz besonders sagen wir Danke bei Familie Regel die das Projekt “Katzenstation” vor über 25 Jahren überhaupt erst möglich gemacht hatte. Danke, dass der Tier- und Naturschutz Melle e. V. praktisch 24 Stunden jeden Tag euer Grundstück nutzen durfte. Danke im Namen der Tiere die durch die Katzenstation gerettet werden konnten. Ohne euch würde der Verein heute nicht da stehen wo er steht!
Ein lächelndes Auge
Die Wehmut konnte sich nicht lange halten, zu viel zu tun gab es im Tierheim Melle und wir alle stürzten uns hinein in diese neue Aufgabe.
Heute macht es unglaublich viel Spaß dort zu sein, mit den Tieren zu arbeiten, zu sehen wie die Tiere ihre neue Umgebung annehmen, sich wohlfühlen und Interessenten unser kleines Tierheim bereits jetzt, noch nicht ganz fertig, gefällt.
Erfolg nur durch Euch
Die letzten Monate und Wochen haben sehr deutlich jedem von uns vor Augen geführt: Nur gemeinsam konnten wir soweit kommen!
Es ist von unsagbaren Wert, dass es immer wieder ehrenamtliche Helfer gibt die mit anpacken. Manche haben nahezu jedes Wochenende auf der Baustelle des Tierheims Melle verbracht, andere versorgen seit Jahren zuverlässig abends unsere Tierschutztiere. Es gab Mitglieder die für unsere Bauhelfer lecker gekocht haben, andere die am Umzugstag geräumige Transporter organisiert hatten. Noch so vieles mehr wurde und wird erledigt und ohne all diese Menschen die mit anpacken wäre unser Tierheim Melle gar nicht möglich. Wir danken Euch sehr dafür!
Danke ebenso an die Menschen die das Tierheim Melle und unsere Tierheimtiere finanziell unterstützen. Trotz riesigem ehrenamtlichen Engagement waren und sind manche Gewerke leider nur durch Fachkräfte zu bewerkstelligen. Ohne finanzielle Unterstützung wäre der Aufbau des Tierheims Melle unmöglich gewesen.
Hundebereich und Kleintierhäuschen
Wir sind noch längst nicht fertig und werden noch viel Fleiß und Kraft aufbringen müssen um auch die Bereiche für die Hunde und Kleintiere aufzubauen. Wetterbedingt sind diese Baumaßnahmen im Winter nur begrenzt auszuführen. Auch finanziell müssen wir für weitere Maßnahmen auf Unterstützer hoffen, denn der Aufbau des Haupthauses war mit einigem an Mehraufwand verbunden, der vorher so nicht absehbar war.
Manches traf uns völlig unvorbereitet, vieles war anders und leichter geplant und sicher ist es gut, dass man oft im Leben nicht vorher weiß was alles auf einen zukommt.
Heute schauen wir auf das bisher Geleistete und freuen uns über den Erfolg bereits für einige Tiere etwas sehr Gutes geschaffen zu haben.
Tierheim Melle: Sollte? Hätte? Könnte? Würde? Wir machen! Mach mit!
Jeder der schon einmal ein altes Haus erworben hat und Umbauten vornehmen musste, kann ein Lied davon singen: Versucht man das eine Problem zu beheben, entdeckt man das nächste Problem das gelöst werden muss.
Auch wir haben uns einiges beim Auf- und Umbau wesentlich einfacher und vor allem doch deutlich günstiger vorgestellt. Immer wieder gab es kleinere und größere Hiobsbotschaften von der Tierheim-Baustelle auf die wir reagieren mussten.
Ohne Helfer sind wir nix
Einiges ist mittlerweile schon geschafft und dies vor allem durch unsere tollen Helfer!
Der Samstag hat sich bei einigen schon als fester Aktivtag am Tierheim etabliert. Arbeiten wie Trockenbauwände einziehen, Fenster- und Türeneinbau sowie die schweren Erdarbeiten auf dem Grundstück um die vielen, vielen Meter Versorgungsleitungen neu zu verlegen, wurden und werden komplett in Eigenleistung unserer Leute erbracht und lassen uns heute schon einmal danke sagen.
Der Katzenbereich
Zwischenzeitlich hat sich viel im Haupthaus getan. 7 Katzenstuben sind entstanden. Jede Stube hat nun schon ihre individuelle, fröhliche Farbe erhalten – in diesen Räumen kommt garantiert kein Trübsal auf.
Auch wenn wir uns noch auf einer absoluten Baustelle befinden, wenn wir nun durch die Flure flitzen ist schon sehr gut erkennbar, wie schön es einmal für die Tiere sein wird und ganz leise kommt bei uns die Vorfreude darauf auf.
Teure Fachleute
Trotz unserer starken eigenen Handwerkertruppe, die so viel wie nur möglich in Eigenleistung wuppt, mussten wir doch einige Gewerke von Fachleuten verrichten lassen. So musste im kompletten Tierheim eine Heizungsanlage nach heutigem Stand eingebaut werden.
Im Anbau wird sich später die Quarantäne und die Krankenstation befinden. Anfangs hieß es, der Anbau brauche nur ein neues Dach. Leider war dem nicht so, der Anbau war nicht zu halten und musste komplett neu aufgebaut werden. Dieses unerwartete Bauvorhaben ließ zackig die Kosten in die Höhe schnellen.
Die Bereiche „Heizungsanlage“ und „Anbau“ rissen durch Material wie auch Handwerkerrechnungen die größten Löcher in unser Baubuget.
Hunde & Kleintiere
Ganz neu aufgebaut werden muss nun noch die gesamte Hundeanlage ebenso wie der Kleintierbereich. Dort wo es möglich ist, versuchen wir die vorhandene Bausubstanz zu erhalten aber gerade in diesen geplanten Bereichen liegt einiges im Argen und vieles wird neu errichtet werden müssen um auch Hunde, Kaninchen & Co. gut unterbringen zu können.
Sollte? Hätte? Könnte? Würde?
Natürlich gab es bei unserem Projekt „Tierheim Melle“ Bedenkenträger.
Wie oft haben wir viele Jahre gehört, „man sollte ein Tierheim in Melle schaffen“! Und: „Hätten wir doch ein Tierheim, da würde ich ja helfen!“
Wir machen!
Natürlich hatten wir echtes Muffensausen und wir haben das auch jetzt immer wieder. Alleine ist es nicht zu schaffen. Wir brauchen Eure Hilfe und Eure finanzielle Unterstützung!
Sagt nicht: „Wenn ich könnte, würde ich helfen.“
Helft! Macht mit! Zieht mit uns an einem Strang damit Melle ein richtig tolles, kleines Tierheim für Tiere in Not bekommt.
Wir sind auf der Suche nach Sponsoren sowie Werbepartner, Zaunelementekäufern und Katzenstubenpaten.
Kontaktaufnahme gerne unter Tel. (0 54 22) 71 93 oder info@tierheim-melle.de
Unser SPENDENKONTO
Tier- und Naturschutz Melle von 1950 e. V.
Sparkasse Melle
IBAN: DE 43 26 55 22 86 01 61 07 37 62
BIC: NOLADE21MEL
Bei uns gibt es keine Langweile
Mit großem Eifer sind die Helfer dabei und man sieht stetiges Weiterkommen.
Wir sind nun in der Aufbauphase, aber es muss trotzdem noch viel geschaft werden.
Es ist schon toll wie angagiert doch manche Mitglieder sind. Da wird die Arbeit zu
Hause vernachlässigt damit das Tierheim endlich fertig wird.
Zu tuen gibt es eben immer was!

Sromkabel und Wasserleitung muss für die Hundanlage
verlegt werden.

Glasbausteine werden gegen ein Fenster getauscht.

Qarantäne wird gefliest

So schnell ergraut man bei uns

Mit viel Geduld werden die gespendeten Fenster von
hartnäckiger Folie befreit.

Farbe kommt ins Haus
Nun werden von den fleißigen Helfern die Pinsel geschwungen. Die erste Frage
war natürlich weche Farbe für welchen Raum. Es war ein stetiges hin und her.
Kurzentschlossen nahmen 2 Mitglieder die Sache in die Hand und besorgten
die Farben. Eine Überaschung für die Anderen und so mancher musste schlucken.
Aber das hat schon was!! Lass Farbe sprechen.

Katzenzimmer orange mit Blick ins gelbe Büro.

Die vorhandene Küche erstrahlt in einem frischen Grün.

Der Versammlungs- u. Gruppenraum wird in einem
freundlichen Gelb gestrichen.
Ein fliederfarbenes Zimmer für eine kleine Katzenfamilie.
Ein grünes Zimmer für die Katzen Wg

Helft uns Tieren zu helfen: Zaunelemente zu verkaufen!

Das Tierheim Melle benötigt einen Zaun. Hierbei müssen wir uns an bestimmte Vorgabe halten.
Ein Zaunelement inkl. Pfosten und Aufstellung kostet den Tier- und Naturschutzverein Melle e. V. 111 EUR. Insgesamt 85 Zaunelemente werden benötigt um das Grundstück vorschriftsmäßig zu sichern.
Wir suchen Unterstützer für dieses Projekt. Jeder kann symbolisch über eine Spende je ein Zaunelement für 111 EUR erwerben und erhält eine Urkunde als Dankeschön. Eine Zweitschrift dieser Urkunde wird später im Tierheim aufgehangen.
Wenn Sie weitere Fragen haben kontaktieren Sie uns gerne:
Tel. (0 54 22) 71 93 oder info@tierheim-melle.de.
Helft uns Tieren zu helfen!
Unser Spendenkonto:
Tier- und Naturschutzverein Melle e. V.
Betreff: Zaunelement
(bitte geben Sie unbedingt Ihre vollständige Anschrift an!)
Sparkasse Melle
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