Zwergkaninchenmädchen Nana wurde gefunden und wartet nun im Tierheim Melle auf ein neues Zuhause. Um sich richtig wohl zu fühlen braucht Nana mindestens einen Artgenossen – idealerweise ist dies ein kastrierter Kaninchenmann. Mit diesem möchte sie Tag und Nacht auf mindestens 6 qm herumflitzen können.
Sollte da neue Zuhause ein Außengehege sein, müsste dies natürlich mardersicher aufgebaut sein.
Nana ist gegen RHD1+2 sowie gegen Myxomatose geimpft.
Das Tierheim Melle-Team freut sich vorab über aussagekräftige Gehegefotos von Interessenten: info@tierheim-melle.de
Vor wenigen Wochen haben wir in einer aufregenden und man muss leider sagen, in einer lebensrettenden Fangaktion die Kaninchenbabys Otis und Ole gesichert.
Mittlerweile sind die beiden Jungs wunderbar herangewachsen zu lustigen Teenagern die wir gemeinsam vermitteln möchten. In der kommenden Wochen werden sie frühkastriert, gegen RHD1+2 sowie gegen Myxomatose sind Otis und Ole bereits geimpft.
Die Zwei möchten in ihrem möglichen neuen Zuhause viel Platz zum springen und flitzen haben. Man rechnet heute für 2 Zwergkaninchen mit einem Gehege von mindestens 6 qm. Bei einer Außenhaltung müsste das Gehege mardersicher angelegt sein.
Ideal ist es wenn Interessenten uns vorab ein paar aussagekräftige Bilder vom neuen Zuhause per Mail zusenden: info@tierheim-melle.de
In einer Werkstatt tauchten diese kleinen Geschwister auf. Keine Mutterkatze war weit und breit zu sehen und so kamen die Kleinen zu uns ins Tierheim Melle.
Mittlerweile sind die beiden Katerchen Phillis und sein Bruder Pino entwurmt, geimpft und gechipt und warten gespannt auf ihr neues Leben. Sie sind fröhliche knapp 9 Wochen alte Katzenkinder die super gerne miteinander herumtoben. Uns Menschen gegenüber müssen sie noch etwas Zutrauen finden – in ihrem Alter wird das aber schnell gehen.
Sehr gerne würden wir Phillis und Pino gemeinsam in ein neues Zuhause ziehen.
– Gesundheit: Gechipt, besitzt einen EU-Heimtierausweis und hat am heutigen 27.05.2026 die komplette Auffrischung seiner Impfungen erhalten
– Charakter: Er ist ein sehr lieber Rüde, der keinerlei negative Auffälligkeiten zeigt. Er kommt super klar mit Hündinnen. Bei anderen Rüden entscheidet die Sympathie. Die Leinenführigkeit muss noch ein bisschen geübt werden, die Grundkommandos beherrscht er bereits zuverlässig.
Zum Hintergrund der Abgabe: Ich habe den Hund gemeinsam mit meiner Schwester großgezogen, sodass die Betreuung immer aufgeteilt war. Vor einem halben Jahr hat meine Schwester jedoch geheiratet und ist weggezogen. Seit sechs Monaten versuche ich nun, ihn neben meinem Vollzeitjob komplett alleine zu halten und zu erziehen. Ich gehe täglich 12 Kilometer mit ihm spazieren und lasse mir viel für seine geistige Auslastung (Kopfarbeit, Suchspiele) einfallen. Trotz all dieser Bemühungen ist er wegen meiner Arbeitszeiten viel zu oft alleine. Ich merke schweren Herzens, dass die Zeit im Alltag einfach nicht mehr ausreicht, um den Ansprüchen dieser Rasse dauerhaft gerecht zu werden.
Hintergrund meiner Anfrage: ich kontaktiere Sie gezielt, da der Dogo Argentino in Ihrer Region nicht auf der Rasseliste steht. Da die lokalen Tierheime in meiner Heimatregion (Kreis Mayen-Koblenz) vollkommen überfüllt sind und die Vermittlung dort wegen der Nähe zu den Listenhund-Bundesländern NRW und Hessen blockiert ist, reise ich für diesen wichtigen Schritt sehr gerne aus Rheinland-Pfalz zu Ihnen an.
Ich erhoffe mir von ganzem Herzen Ihre Unterstützung für diesen rassebedingten Notfall und freue mich über eine Rückmeldung.
Wer gerne große Ohren mag bzw. einfach größere Kaninchen liebt, der könnte in Ferdinand den perfekten Freund finden!
Ferdinand ist super und lässt für echte Kaninchenkenner eigentlich keine Wünsche offen. Er ist, gut erkennbar, ein Großkaninchenmix. Ferdinand wurde draußen von Leuten entdeckt und konnte glücklicherweise gesichert werden.
Abgemagert, dehydriert und recht strubbelig kam er zu uns. Mittlerweile hat der große Kerl fleißig gefuttert und sich schon ganz gut herausgemacht. Seine Kokzidienbehandlung hat er gerade hinter sich gebracht und in Kürze wird er gegen Myxomatose sowie gegen RHD1+2 geimpft.
Ferdinand ist sehr neugierig und ein rundum lustiger Kerl. Wir schätzen ihn auf ca. 1 Jahr. Ferdinand möchte zukünftig mindestens ein weiteres Kaninchen um sich haben und ordentlich Platz zum Springen und Flitzen nutzen dürfen. Sein Gehege sollte deshalb nicht kleiner als mindestens 8 qm sein.
Wir könnten uns Ferdinand auch durchaus in einem Zuhause vorstellen in dem er tagsüber im Garten herumhüpfen kann. Dieser Garten müsste dann natürlich ausbruchssicher umzäunt sein. Für die Nacht sollte ein mardersicheres Gehege zur Verfügung stehen – da Kaninchen dämmerungs- und nachtaktiv sind, müsste dieser Bereich entsprechend groß angelegt sein.
Wir freuen uns, wenn Interessenten uns vorab ein paar aussagekräftige Bilder vom neuen Zuhause per Mail zusenden: info@tierheim-melle.de
Immer mal wieder gibt es Tiere die trotz aller Bemühungen, echte Schwierigkeiten haben sich im Tierheim einzuleben. Oft sind es besonders sensible Kandidaten und so einer scheint auch der 5jährige Kater Fridolin zu sein.
Fridolin lebte seit dem er ein paar Wochen alt war bei seiner ehemaligen Besitzerin, so kennt er das Leben im Haus mit seinen Menschen. Der schöne Kater zeigte sich dort zugänglich und streichelbar, braucht aber unbedingt Menschen um sich die, die Katzensprache zu deuten wissen.
Im Tierheim Melle zeigt sich Fridolin gänzlich unglücklich. Er möchte wieder ein richtiges Zuhause in dem er nach seiner Eingewöhnung auch unbedingt wieder stundenweise die Möglichkeit haben muss nach draußen zu gehen.
Manchmal fahren Autos ganz langsam am Tierheim vorbei und die Leute schauen, was ist denn da los? Warum brennt denn da in der Nacht noch Licht?
Der Grund: Katzenbaby Haitje!
Haitje wurde von ihrer viel zu jungen, völlig überforderten und hochgradigen gestressten Mutter im wahrsten Sinne der Worte „auf die Welt geworfen“. Als wir Haitje früh morgens entdeckten hing die Plazenta noch an ihr und sie war bereits unterkühlt. Wir banden ihre Nabelschnur ab, wärmten das kleine Bündel Leben. Gleichzeitig versuchten wir Mutterkatze Hanna zu beruhigen und sie in der weiteren Geburt zu unterstützen aber Hanna war völlig geschockt und erstarrt.
Da half nur eins, wir mussten Hanna platzmäßig begrenzen und sie so dazu bringen, sich in aller Ruhe ihren Babys doch noch anzunähern.
Die kleine schwarz-weiße Haidee schaffte es von Anfang an recht gut an Mamas Zitzen, aber wenn Mama kaum Milch hat, hilft auch das nicht wirklich weiter. Sorgenkitten Haitje war zudem noch deutlich schwächer. So brauchte es unsere Unterstützung – bedeutet ca. alle 3 Stunden fütterten wir die Minikitten mit Aufzuchtmilch.
Mit den Tagen wurde es besser …
… Haitje wurde kräftiger und Katzenmami Hanna lag nicht mehr nur teilnahmslos bei ihren Kitten, nach und nach kümmerte sie sich glücklicherweise immer mehr und zunehmend liebevoll, heute könnte man Hanna sogar als Helikopter-Mama bezeichnen ☺️.
Doch ein Problem blieb trotz aller Förderung: Hanna hat zu wenig Milch und so düst unser Team seit ein paar Wochen alle paar Stunden ins Tierheim Melle.
Mittlerweile brauchen uns noch zusätzlich ein paar Waisenkitten die gerade ihre Mami verloren haben.
Sehr beliebt für die Umstellung von Aufzuchtmilch auf festes Futter ist bei unseren Kleinsten übrigens Baby-Paté von Animonda 😉.
Bei dem zu ihm passenden Menschen geht unser charmanter Kater Steve eine sehr enge und besondere Beziehung ein. Der 9jährige Kater mag es, wenn die Welt seines Menschen sich (zumindest vorwiegend) nur um ihn dreht, außerdem schätzt er es kuschelig und gemütlich. Nach der Eingewöhnung im neuen Zuhause fänd Steve die Möglichkeit super, sich draußen auch mal etwas die Pfoten vertreten zu dürfen. Das Zusammenleben mit kleinen Kindern empfindet Steve leider als zu stressig. Auch weitere Katzen oder Hunde müssen seiner Meinung nach nicht direkt in seinem neuen Zuhause leben.
Steve hat eine Neigung zur Bildung von Calciumoxolatsteinen, deshalb benötigt er ein spezielles Futter damit sich diese Steine erst gar nicht mehr bilden können.
Unser größter Schatz im Tierheim Melle ist eindeutig unsere Hundeomi Lilly 😍.
Wenn diese kleine Persönlichkeit uns heute in Erwartung eines Spaziergangs entgegentrippelt kann man sich kaum vorstellen in welchem Zustand die Süße zu uns kam. Eine aufmerksame Finderin fand Lilly irgendwo draußen auf einem Feld liegend. Völlig entkräftet und in einem absolut desolaten Zustand. Ihr Fell war verkrustet von stinkendem Dreck und Kot, ihre Krallen tief eingewachsen in die Pfotenballen und ihre Zähne hätten schon vor Jahren mal behandelt werden müssen. Wir ersparen Euch die Fotodokumentation.
Nach ein warmen Bad, etwas Pflege und viel Liebe blühte Lilly von Tag zu Tag mehr auf. Heute ist Lilly fröhlich und fordert geradezu kleine Spaziergänge ein, in denen sie durchaus ihr süßes Temperament mit immer wieder kleinen Sprüngen zeigt. Ihr goldenes Fell weht im Wind und ihre großen Augen schauen immer wieder fragend hoch als wolle sie sich vergewissern – „mache ich alles richtig?“
Lilly ist zwar ein altes Mädchen aber sie ist nur lieb und voller Lebensfreude. Neues verunsichert sie manchmal und macht ihr Angst, dann muss man einfach ruhig an Lillys Seite sein und ihr zeigen, dass ihr nichts Schlimmes mehr passiert. Ihre Zahnbehandlung hat sie mit Bravour hinter sich gebracht und auch ihre Blutwerte wurden von unserer Tierärztin gerade aktuell ausgewertet.
Wir suchen für Lilly ein Zuhause in dem sie einfach komplett mit Liebe überschüttet wird. Gemütlich sollte es zugehen, denn Lilly schläft gerne ganz tief und fest in ihrem weichen kuscheligen Bettchen – ABER Lilly möchte auch regelmäßig kleine Runden flitzen. Gern nutzt Lilly einen (am besten komplett umzäunten) Garten, falls vorhanden. Treppen sollten nicht mehr so viele für die Kleine zu bewältigen sein aber ein paar Stufen sind kein Problem für die Süße.
Lilly ignoriert andere Hunde gekonnt, am allerliebsten wäre sie wohl Einzelprinzessin in ihrem neuen Zuhause.
Ach ja, sprachen wir bereits über Lillys Alter? Mmh, uns wurde zugetragen, dass Lilly wohl doch schon älter als 13 Jahre alt sein soll. Ob das so stimmt? Wir wissen es nicht. Letztlich ist Alter nur eine Zahl und Lilly interessiert das überhaupt nicht. Sie lebt im Hier und Jetzt und freut sich einfach über jeden schönen Tag. Vielleicht bald mit Dir?
Wir freuen uns, dass wir 4 jungen Menschen am Zukunftstag in diesem Jahr unser kleines Tierheim Melle und unsere Arbeit vorstellen durften.
Gerne zeigen wir, dass der Job in einem Tierheim nicht nur Tiere streicheln bedeutet. Viele Arbeiten müssen verrichtet werden. Näpfe abwaschen, Katzentoiletten reinigen, die Tiergehege putzen und wischen – unsere jungen Helferinnen und Helfer packten tatkräftig mit an. Das auch einiges an Bürokratie zum Arbeitsalltag gehört, zeigte der Theorieteil mit unserer 1. Vorsitzenden Charlotte Bockrath-Regel.
Wir sagen Danke bei Angelina, Greta, Emilia und bei Finn für Euer Interesse und Eurer Unterstützung an diesem Tag. Wir hoffen es hat Euch bei uns gefallen und vielleicht kommt Ihr ja mal wieder auf einen Besuch bei uns und den Tieren vorbei?!