Gesi

Liebes Tierheim Team,

Am Samstag durften wir die keine Gesi mit zu uns nach Hause nehmen.
Die ersten drei Stunden hat sie sich in einer kleinen Nische neben dem Kühlschrank versteckt und wir haben sie in Ruhe gelassen. Dann kam sie zu uns ins Wohnzimmer und hat sich unters Sofa gelegt. Am Abend hat sie sich schon streicheln lassen. Nachts dann gut gefressen und auf ihr Katzenklo gegangen.
Sie ist wirklich eine ganz tolle liebe Katze. Verschmust, noch ein bisschen schreckhaft aber das wird.
Wir sind mit ihr sehr glücklich und sie mit uns glaube ich auch .

Viele liebe Grüße wünschen
Christian, Dörthe und Gesi

Esso

Hallo liebes Tierheim,

hier ein kurzer Bericht vom Kater Laszlo der bei mir auf „Esso“ umgetauft wurde.

Kater Esso hat einen außerordentlich lieben Charakter, ist absolut angstfrei aber gegenüber Fremden sehr vorsichtig.

Er fängt Mäuse ohne Ende, verteidigt sein Revier falls nötig mit Mut und Kraft, ist sehr intelligent und aufmerksam.

Mit dem Fressen ist er genauso bescheuert wie fast alle anderen Katzen, hat seine ganz eigene Logik was heute schmeckt und morgen dann plötzlich nicht mehr.

Im Anhang einige Bilder von diesem tollen Kerlchen.

Viele Grüsse

Kater Esso und sein Dosenöffner

Dante

Dante sucht ein liebevolles und geduldiges neues Zuhause

Bereits 3,5 Jahre ist Dante bei uns zu Hause. Leider haben sich unsere Lebensumstände so verändert, dass wir Dante nicht mehr die Zeit und Aufmerksamkeit geben können, die er benötigt. Daher sind wir schweren Herzens auf der Suche nach einem liebevollen neuen Zuhause

Dante ist ein herzensguter Hund, der in vertrauter Umgebung mit seinen Bezugspersonen gerne kuschelt und spielt. Auch zeigt er sich in der passenden Umgebung sehr lernbereit. Die Grundkommandos und einiges darüber hinaus (wie z.B. das Nasentaget) beherrscht Dante ohne Probleme. Leider leidet Dante unter eine Angststörung. Seit einigen Jahren arbeiten wir intensiv mit professioneller Unterstützung mit Dante an seiner Angst und haben tolle Fortschritte gemacht. Auch wird Dante aktuell medikamentös eingestellt um ihm ein möglichst angstfreies Leben zu ermöglichen.

Vor allem in neuen und unbekannten Situationen reagiert er verunsichert und ängstlich. Das bezieht sich vor allem auf Außenreize (unbekannter Lärm, unbekannte Personen, andere Hunde). Wenn er keine Möglichkeit zur Flucht sieht (die er immer bevorzugt) zeigt Dante auch deutliche Drohzeichen. Mit Routine und einiger Geduld kann Dante jedoch mittlerweile gut an neue Menschen oder auch an Lärm gewöhnt werden.

Dante ist ein 4 Jahre junger, körperlich gesunder Hund, der gechipt, entwurmt und geimpft ist. Er kann sehr gut über mehrere Stunden alleine sein und ist absolut stubenrein. Der Hund eignet sich aus unserer Sicht für eine Einzelhaltung und ist aktuell nicht verträglich mit anderen Hunden. Aufgrund der Ängstlichkeit des Hundes, sehen wir Dante nicht in einer Familie mit Kindern. Besonders wohl fühlt sich Dante auf dem Land mit einem großen eingezäunten Garten in dem er toben kann.

Alba

Leider müssen wir uns von unserer Hündin Alba trennen.  Alba ist 4 Jahre alt, ein Cockerspaniel, kerngesund, geimpft, gechippt und besitzt einen EU-Heimtierausweis.

Alba ist eine sehr aktive und intelligente Hündin, die viel Beschäftigung und Auslastung benötigt. Sie liebt es zu spielen, zu rennen und genießt auch ausgiebige Kuschelstunden. Aufgrund unserer aktuellen Lebensumstände – wir arbeiten beide Vollzeit – können wir ihr leider nicht die Zeit und Aufmerksamkeit geben, die sie braucht.

Zudem planen wir in naher Zukunft ein Baby. Da Alba in der Vergangenheit bereits öfters gebissen hat, machen wir uns Sorgen um mögliche Risiken im Zusammenleben mit einem kleinen Kind. Um ihr und auch uns eine stressfreie und sichere Lösung zu ermöglichen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, ein neues Zuhause für Alba zu suchen.

Wenn Sie hundeerfahren sind und Interesse an Alba haben rufen Sie uns unter der

Tel.: 0157-56452571 an

      

Tötung überzähliger Tiere im Zoo

Tötung überzähliger Tiere – Zoos versagen beim Artenschutz 

Mehrere Tierschutzorganisationen kritisieren die Tötung von vermeintlich überzähligen Zootieren aufs Schärfste. Vor wenigen Tagen meldete der Zoo Leipzig die Tötung von vier Moorantilopen – einer stark bedrohten Art – aufgrund von Platzmangel. Dass Zoos immer häufiger wirtschaftlich für sie unbequem gewordene Tiere töten und dies gegenüber der Öffentlichkeit als Artenschutz- und Bildungsmaßnahme darstellen, zeigt, dass Zoos vor allem kommerziell betriebene Freizeiteinrichtungen sind.

„Zoos werben stets damit, dass die Haltung bedrohter Tierarten in ihren Anlagen einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz darstellen würde. Schaut man jedoch genauer hin, stellt man fest, dass nur die wenigsten Tiere in Zoos überhaupt eine Chance haben, ausgewildert zu werden“, stellt Laura Zodrow, Fachreferentin bei Pro Wildlife e.V. fest. Das belegt auch eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage, wonach in 15 Jahren (von 2005 bis 2020) insgesamt nur 149 Tiere geschützter Arten für Auswilderungsprojekte aus deutschen Zoos ins Ausland ausgeführt wurden. Angesichts von rund 17.000 Tieren, die allein in den im Verband der zoologischen Gärten (VdZ) organisierten Zoos gehalten werden, ist das verschwindend gering. Ohnehin haben nur sehr wenige Tierarten, die in freier Wildbahn ausgestorben sind bzw. waren, durch Zuchtbemühungen überlebt.

Überhaupt stoßen die Zoos mit ihrem Populationsmanagement häufig an ihre Grenzen. „Der Begriff der Überzähligkeit ist mittlerweile gängiges Standardvokabular im Zoomanagement, beinhaltet aber bereits eine ethisch und tierschutzrechtlich fragwürdige Einstufung der Tiere in lebenswert und wertlos. Tiere sind fühlende Lebewesen und nicht nur Genreserven“, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin bei PETA Deutschland e.V.

Verstoß gegen rechtliche und ethische Grundsätze

Immer wieder versuchen Zoos, Tötungen gesunder Tiere als notwendig zu begründen. In einem jüngst veröffentlichten Beitrag in der Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) argumentieren Zooverantwortliche, dass man den Tieren ohne Zucht wesentliche Verhaltenskreise wie die Fortpflanzung, Jungenaufzucht und soziale Interaktion mit Jungtieren vorenthält. „Unerwähnt lassen die Autoren jedoch, dass Tiere im Zoo wie selbstverständlich in all ihren Lebensbereichen eingeschränkt werden und beispielsweise weder ihre Sozialpartner selbst aussuchen noch wichtige Verhaltenskreise wie Erkundungsverhalten, Sozial- und Territorialverhalten, Nahrungssuche oder Ruhe- und Komfortverhalten ausleben können. Das gesamte Leben von Tieren im Zoo wird von Menschen fremdbestimmt. Die Argumentation ist somit völlig haltlos“, so Claudia Lotz, Vorsitzende vom Bundesverband Tierschutz e.V.

Auch ethische und tierschutzrechtliche Belange sind für die Autoren offenkundig zweitrangig: Alte Tiere, die mehr Pflege und Ressourcen benötigen, sollten nach ihrer Ansicht getötet werden, um Platz für jüngere und gesündere Tiere zu schaffen. Für Tierschutzorganisationen, die sich aufopferungsvoll um jedes Tier in ihrer Obhut kümmern, kann dies nicht der richtige Weg sein. „Würden Tierheime oder Tierärzte in Deutschland dazu übergehen, alte oder auf intensive Pflege angewiesene Tiere aus wirtschaftlichen Gründen systematisch einzuschläfern, wäre der Aufschrei wohl groß. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Zoos sich der Verantwortung für ihre Tiere entziehen, die sie noch dazu eigens gezüchtet haben. Nicht zuletzt ist eine Tötung mangels Vorliegens eines vernünftigen Grundes rechtswidrig“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes e.V.

Die Tierschutzorganisationen fordern die Zoogemeinschaft auf, das Töten von „ungewollten“ Zootieren einzustellen. Torsten Schmidt, wissenschaftlicher Referent beim Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., dazu: „Zoos müssen sich ihrer Verantwortung stellen und für alle ihnen anvertrauten Tiere artgemäße Lebensbedingungen schaffen. Dies beinhaltet insbesondere die Reduktion der gehaltenen Arten, Einstellung der Nachzucht ebenso wie Gehegeerweiterungen bis hin zum Neubau eines Geheges, um nicht vermittelbare Tiere weiterhin halten zu können“.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von folgenden Verbänden:

Bundesverband Tierschutz e.V.

Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.

Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.

Deutscher Tierschutzbund e.V.

Pro Wildlife e.V.

PETA Deutschland e.V.

VH

Bounty

Ich heiße Bounty und bin 5 Jahre alt. Ein paar Wochen nach meiner Geburt wurde ich mit zwei weiteren Spielkameraden von einer herzlichen und liebevollen Familie aufgenommen und wohne seitdem im Kreis Hiddenhausen. Ich bin kastriert, geimpft und wohne in einem großem Außengehege mit Auslauf. Zwischendurch flitze ich auch durch den Garten und genieße es die vielen Sachen jedes Mal aufs Neue zu entdecken. An heißen Sommertagen suche ich mir dann auch gerne mal ein schattiges Plätzchen unter einem Baum und entspanne. Ich bin kein Schmusehase aber trotzdem sehr zutraulich und lieb. Seit ca. einem Jahr habe ich leider starke Zahnprobleme und ich muss regelmäßig zum Tierarzt meine Zähne schleifen lassen. Leider kann meine Familie die finanziellen Mittel für die weiteren dauerhaften Behandlungen nicht mehr aufbringen. Daher bin ich auf der Suche nach einem neuen liebevollen Zuhause. Da meine beiden Kaninchenfreunde leider auch schon verstorben sind bin ich seit September 2024 alleine und würde mich auch wieder über Gesellschaft freuen. Mein Häuschen und Zubehör würde ich bei Umzug auch mitbringen sofern es benötigt wird. Falls ihr mich kennenlernen möchtet und ein neues Zuhause für mich habt dann meldet euch gerne unter folgender

Nummer : 0163/6720628

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Ciro

Der Hund heißt Ciro (ausgesprochen Tschiro), ist ein Rüde, wird im kommenden Juni 3 Jahre alt und lebte ursprünglich auf der Straße in Italien. Er liebt es mit dem Ball zu spielen und könnte allgemein den ganzen Tag spielen, dazu mag er es sehr auf Wiesen zu laufen und ist sehr kuschelfreudig. Er ist ängstlich gegenüber großen Hunden und hat eine leichte Leinenaggressionen, außerdem ist er nicht geeignet für Mehrfamilienhäuser da er gut wacht und bellt wenn jemand an der Tür vorbeiläuft.
Er besitzt die Basics also Sachen wie: Sitz, Bleib, Platz, Pfötchen geben, Rückruf beim freien Laufen und das Apportieren von Spielzeug.

Er ist geimpft und nicht kastriert
Kontaktdaten: Email: milenzleon@gmail.com
Telefonisch: 0176 84293315
Wir freuen uns wenn jemand ein besseres Zuhause für Ciro bereitstellen könnte.

VH

Timi

Timi ist ein kastrierter Kater, schätzungsweise 4 Jahre alt, sehr zutraulich und auch kinderlieb.
Wen er als seinen Menschen akzeptiert hat, folgt er, wie ein Hund, auch ohne Leine.

Timi ist uns zugelaufen und da wir schon Katzen haben können wir ihn nicht zusätzlich aufnehmen.

Wenn Sie Timi ein neues Zuhause geben möchten dann melden Sie sich bitte unter:

NeeleFrieda@t-online.de

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Enno

Enno ist ein reinrassiger Labrador Retriever.
Geboren: 28.07.2024
Leider hat er einen Herzfehler, eine Trikuspidalklappendisplasie.
Zeitlebens wird er Medikamente brauchen, 1 Tablette morgens, eine abends.
Man merkt ihm nichts, absolut gar nichts an. Man braucht ansonsten auf nichts zu achten. Er ist sehr fröhlich, sehr neugierig, sehr lernbegierig.
Er ist den Umgang mit anderen Hunden und Menschen gewohnt. Er findet alle – und das Leben insbesondere – wunderbar.
Er ist ein Goldschatz!

Es wäre schön, wenn wir jemanden für ihn finden können.

Infos unter: ursula.levinsky@yahoo.com

 

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober: Deutscher Tierschutzbund fordert verbessertes Tierschutzgesetz

02.10.2024

 

„Tiere schützen, nicht verraten. Neues Tierschutzgesetz – jetzt“

 

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober: Deutscher Tierschutzbund fordert verbessertes Tierschutzgesetz

 

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober fordert der Deutsche Tierschutzbund, den zu schwachen Entwurf der Bundesregierung für das neue Tierschutzgesetz umfassend nachzubessern. Das parlamentarische Verfahren zur Novellierung des Gesetzes ist vergangene Woche mit der 1. Lesung im Deutschen Bundestag gestartet. Der vom zuständigen Minister Cem Özdemir vorgelegte Entwurf jedoch werde dem Staatsziel Tierschutz nicht gerecht, kritisiert der Tierschutzbund. Der diesjährige Welttierschutztag steht daher unter dem Leitmotto „Tiere schützen, nicht verraten. Neues Tierschutzgesetz – jetzt“.

 

„`Der Staat schützt die Tiere` heißt es seit über 20 Jahren in der deutschen Verfassung. Diesem Staatsziel Tierschutz gilt es nun gerecht zu werden und Tiere durch das Tierschutzgesetz vollumfänglich vor Schmerzen, Leiden und Schäden zu bewahren“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Es sei unsäglich, dass wirtschaftlichen Interessen noch immer mehr Bedeutung als dem Wohl der Tiere beigemessen würde. „Abstriche und Kompromisse im Tierschutz bedeuten Schmerz und Leid für fühlende Lebewesen. Umso mehr liegen unsere Hoffnungen nun bei den Parteien im Parlament. Diese müssen sich nun zu einem guten Entwurf zusammenfinden, der den Namen Tierschutzgesetz auch verdient.“

 

Mit dem Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form ist das Bundeslandwirtschaftsministerium zwar einzelne wichtige Punkte angegangen, aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes jedoch nicht konsequent genug. So wird das Anbinden von Rindern nicht grundsätzlich verboten, Amputationen wie das Kürzen der Ringelschwänze bei Schweinen oder der Rute bei jagdlich geführten Hunden bleiben zulässig. Zudem wurden beim Thema Tierversuche statt notwendiger Verbesserungen sogar Verschlechterungen eingebracht, etwa in Bezug auf die Tötung überzähliger Versuchstiere. Auch fehlen Nachbesserungen im Bereich Katzenschutz, wie eine dringend nötige bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang. Von den umfassenden Vereinbarungen, die im Koalitionsvertrag zum Tierschutz beschlossen wurden, ist im Regierungsentwurf wenig übriggeblieben. „Die Novellierung des Tierschutzgesetzes ist eine historische Chance, um den Tierschutz im Land voranzubringen. Deutschland sollte Vorreiter im Sachen Tierschutz sein, anstatt sich von Tiernutzerverbänden Stillstand oder gar Rückschritte im Tierschutz diktieren zu lassen. Jetzt gilt es!“, so Schröder.

 

Über den Welttierschutztag

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere, der am 4. Oktober 1228 heiliggesprochen wurde. Jährlich nutzen Tierschützer den Tag, um auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen, welches durch den Menschen verursacht wird. Der Deutsche Tierschutzbund stellt den Aktionstag in jedem Jahr unter ein aktuelles Motto.