V Karlie

Karlie

Karlie, der liebe Kerl, ist ne echt coole Socke. Direkt nach dem Einzug bei uns im Tierheim Melle tat er einfach so als sei er schon immer da. Karlie möchte zu einem bereits im neuen Zuhause vorhandenen Kaninchen oder einer Kaninchengruppe ziehen.

Derzeit lebt Karlie bei uns im Tierheim in Außenhaltung. Bei einer Außenhaltung sollte das Außengehege natürlich mardersicher sein.

Kaninchen sind sehr bewegungsstarke Tiere. Man geht heutzutage davon aus, dass sie z. B. bei der Haltung von 2 Tieren 24/7 mindestens 6 qm benötigen, um sich artgerecht bewegen zu können.

Uns ist auch die Haltung unserer kleinen Vermittlungstiere wichtig. Deshalb freuen wir uns, wenn wir von Interessenten bereits vorab ein paar aussagekräftige Bilder ihrer Kaninchenhaltung per Mail zugeschickt bekommen: info@tierheim-melle.de

V Karlie

V Kuno

Kuno

Kuno ist ein ausnehmend hübscher und aufgeschlossener junger Kaninchenmann. Kuno möchte zu einem bereits im neuen Zuhause vorhandenen Kaninchen oder einer Kaninchengruppe ziehen

Derzeit lebt Kuno bei uns im Tierheim in Außenhaltung. Bei einer Außenhaltung sollte das Außengehege natürlich mardersicher sein.

Kaninchen sind sehr bewegungsstarke Tiere. Man geht heutzutage davon aus, dass sie z. B. bei der Haltung von 2 Tieren 24/7 mindestens 6 qm benötigen, um sich artgerecht bewegen zu können.

Uns ist auch die Haltung unserer kleinen Vermittlungstiere wichtig. Deshalb freuen wir uns, wenn wir von Interessenten bereits vorab ein paar aussagekräftige Bilder ihrer Kaninchenhaltung per Mail zugeschickt bekommen: info@tierheim-melle.de

V Kuno

Linus

Wir suchen für unseren Hund Linus ein Zuhause ohne kleine Kinder.

Linus ist am 30.4.21 geboren. Rasse: Mutter dt. Schäferhund, Vater Labrador. Linus hat einen Kastrationschip und ist geimpft.

Linus ist ein sehr gelehriger, lebhafter und schäferhundtypisch wachsamer Hund, der sehr auf seine Menschen bezogen ist. Wir haben Linus im Alter von 5 1/2 Monaten als weitgehend unausgebildeten Hund in unsere Familie aufgenommen und viel mit ihm erarbeitet. Er ist deutlich ruhiger geworden. Linus ist inzwischen durch Futter, Lob und Spiel gut verstärkbar. Grundkommandos wie Rückruf, Sitz und Liegen sind in der Trainingssituation sicher. Er liebt Nasenarbeit. Mittlerweile orientiert Linus sich bei Spaziergängen an uns und ist leinenführig. Auch in stark aufgeregten Situationen sind deutliche Fortschritte bemerkbar. Er reagiert schneller wieder auf uns, er orientiert sich zurück und kommt deutlich zügiger wieder zur Ruhe.

Fremde verbellt er. Der Kontakt mit bekannten Personen ist unproblematisch. Liebevolle Streichel- und Kuscheleinheiten liebt er genauso wie ausgiebige Rennspiele im Freilauf mit anderen Hunden.

Leider ist Linus schnell frustriert, dies zeigt sich vor allem bei Begegnungen mit anderen Hunden an der Leine. Die Frustration ist anfangs oft in Aggression umgeschlagen. Aktuell trainieren wir fremde Hunde an der Leine in großem Abstand, den wir je nach Aufregungsgrad anpassen können. Linus bellt bei Begegnungen inzwischen nicht mehr, sondern er stellt sich auf zwei Beine und ist sehr aufgeregt.

Linus lief wahrscheinlich als Welpe frei auf einem eingezäunten Grundstück und hat aus einer Angstmotivation heraus gelernt, Autos, etc. zu jagen. Im Training können die Abstände zu den Auslösern inzwischen deutlich verringert werden. Je nach Aufregungsgrad und Entfernung des Auslösers reagiert Linus ruhiger, bleibt häufig mit allen Pfoten auf der Erde stehen, zerrt nicht hochaufgeregt an der Leine und zeigt auch hier eine wesentlich bessere Orientierung an uns.

Der Grund unserer Entscheidung Linus abzugeben, ist keiner der oben genannten Gründe, denn hier sehen wir deutliche Besserungen.

Wir haben begründete Sorge, dass mein 6-jähriger Sohn Schaden nimmt. Der generelle Kontakt mit meinem Sohn ist unproblematisch, die beiden können in ruhigen Situationen oder im Spiel schön interagieren.

Leider ist es so, dass Linus aufgeregt reagiert, wenn mein Sohn emotional nicht gut reguliert ist. Es sind zwar auch hier deutliche Lernfortschritte zu sehen, dennoch bleibt eine erhöhte Grundgefährdung. Diese Situationen waren so gefährlich für meinen Sohn, sodass Linus einen Maulkorb trägt. Momentan separieren wir Hund und Kind soweit es möglich ist. Doch trotz der Bemühungen, lassen sich die Situationen nicht gänzlich vermeiden, da beiderseits die Stimmungen schnell umschlagen.

Da diese Situation weder für die Entwicklung des Kindes noch der des Hundes förderlich ist, würden wir uns freuen, wenn sich jemand mit Hundeerfahrung Linus annehmen mag.

Um es zusammenzufassen: Linus hat keinen schlechten Charakter, er ist ein sehr zugewandter und freundlicher Hund. Wenn er einmal Vertrauen gefasst hat, danniebt er seine Personen. Er lernt gern und freut sich über kleine Trainingseinheiten, die auch sehr erfolgreich sind. Teil des problematischen Verhaltens gehört durchaus in das Spektrum eines „normalen“ Hundes, sind rassetypisch oder pubertätsbedingt. Wir und unser Hundetrainer gehen davon aus, dass Linus nicht gut sozialisiert, also schlecht umgebungsgewöhnt ist und deshalb schneller auf Reize reaktiv reagiert.

Wir möchten Linus vermitteln, weil unser Hundetrainer, der uns bereits lange kennt, uns dazu geraten hat. Auch bei einem guten Management können Fehler entstehen und wir können uns nur zugunsten des Kindes entscheiden.

Linus sollte bei einem Tierarztbesuch einen Maulkorb tragen.

Kontakt unter:  uteneumann@osnanet.de

V Floris

Floris

Der kleine Floris ist Anfang Mai 2022 geboren worden und ist somit momentan noch eine halbe Portion. Er ist ein ausnehmend schönes Schweinchen und offensichtlich eine interessante Mischung der verschiedensten Meerirassen mit etwas längerem Fell an der Hinterhand.

Leider wurde der Zeitpunkt zur Frühkastration verpasst und so endet seine Kastrationsquarantäne am 25. August 2022.

Dann kann der schicke kleine Kerl umziehen. Ideal wäre eine Meerschweinchenmädelstruppe für ihn. Der kleine Flitzer braucht Platz, wir rechnen bis zu einer bestimmten Gruppengröße ca. einen halben Quadratmeter pro Schweinchen und freuen uns vorab von Interessenten ein, zwei Fotos ihrer Haltung zugesandt zu bekommen: info@tierheim-melle.de

V Floris

V+A Elvis

Neues von Elvis – 10.11.2022

Viele Wochen sind mittlerweile vergangen. Der kleine Elvis ist zwischenzeitlich um einiges gewachsen – leider scheint es so, dass trotz all unserer Bemühungen und aller angewandter Medikamente, der Schnupfen von Elvis chronisch ist. Nichts brachte den tatsächlichen und vor allem dauerhaften gesundheitlichen Durchbruch.

Der „Fall“ Elvis zeigt wie aufwändig und durchaus auch aufwühlend unsere Arbeit immer wieder sein kann. Bei jedem kleinen gesundheitlichen Lichtblick hofft unser gesamtes Team, dass unser kleiner Schützling jetzt bald tiptop gesund ist, denn wir wissen sehr genau wie schwierig es sein wird für ein Tier mit Handicap ein passendes Zuhause zu finden. Immer wieder wünschen wir uns von Herzen, dass dieser kleine, süße Kater einfach frei von gesundheitlichen Problemen ist.

Aber so einfach ist das nicht und dann schauen wir Elvis an, der zwar manchmal echte Probleme mit seinem Schnupfensekret hat, den das aber überhaupt nicht ausbremst. Jeden Tag durchtobt er temperamentvoll und macht die lustigsten Faxen die uns zum Lachen bringen.

Elvis bewohnt nun seine eigene Katzenstube. Er sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Spieleinheiten und begrüßt jeden Menschen ganz aufgeregt.

Wir versuchen jetzt, ein schönes Zuhause für den kleinen Mann zu finden.


A Elvis
17.09.2022

Unser kleiner Elvis – so ganz einfach ist es eben doch nicht wenn man dem Tod so von der Schippe gesprungen ist.

Die vollständige Genesung kann dann doch länger dauern und so geht es mit Katerchen Elvis 2 Schritte voran und dann wieder einen Schritt zurück. Ein Infekt will nicht verschwinden, flammt momentan immer wieder auf. Doof aber wir müssen Geduld haben.

Bei einer Angelegenheit jedoch macht Klein-Elvis nur Fortschritte: Die Freundschaft zu uns Menschen!

Mittlerweile ist der kleine Wildfang ein schmuse-erprobtes Dingelchen der sich über jede Zuwendung freut. Gleichzeitig sitzt ihm schon sehr der Schalk im Nacken. Es wird Zeit, dass der kleine Schatz richtig und dauerhaft fit wird.


A Elvis

17.08.2022

Ein bisschen sorgenvoll waren wir doch am Wochenende. Unser kleiner Elvis mäkelte sehr mit seinem Futter herum und so sehnten wir den Montag und den für diesen Tag bereits terminierten Tierarztbesuch entgegen.

Am Montag bekam Elvis doch noch einmal einen kleinen Rundumcheck und unterstützende Medikamente. Nun muss er sich weiterhin erholen und wir uns noch etwas in Geduld und Fürsorge üben bis wir Euch einen hoffentlich wieder richtig fitten Elvis präsentieren können.


Heute (12.08.2022) erhielten wir einen Notruf:

Radfahrer hätten eine kleine Katze in Seitenlage gefunden die sich nicht mehr rührte.

Also los! Als wir an der Westhoyeler Mühle ankamen, bot sich tatsächlich ein schlimmes Bild: Ein vielleicht 12 Wochen altes Kitten lag wie leblos mit bereits nach hinten stark überstrecktem Kopf auf dem Steinpflaster der Mühle. Es atmete noch aber man musste schon sehr genau hinschauen um das zu sehen. Das Kleine war eiskalt und die Schleimhäute bereits weiß. Als wir es aufhoben lief Urin und Kot aus dem kleinen Körper.

Direkt ab zum Tierarzt!

Wir wagten kaum zu hoffen den Kleinen noch einmal lebend wiederzusehen …

Katzen haben 7 Leben wird im Volksmund so dahingesagt – wir müssen diesem wohl zustimmen, denn wir erleben immer wieder Unglaubliches:

Das Tierarztteam hat den kleine Kämpfer doch tatsächlich soweit stabilisieren können, dass wir ihn Stunden später tatsächlich wieder übernehmen konnten: Nun heißt der Kleine Elvis!

Doch Vorsicht: Elvis ist noch nicht über den Berg!

Das Ganze kann noch böse ausgehen aber wir geben nun alles, betreuen ihn intensiv und hoffen alle, dass der kleine Mann wieder richtig auf die Beine kommt. Sein kleiner Körper ist völlig ausgelaugt und geschwächt. Er liegt nun in einem Wärmebettchen weil er seine Temperatur noch nicht halten kann.

Wir freuen uns über jeden positiven Schritt in Richtung Leben: Elvis frisst selbständig kleine Portionen!

Bobby

Hey,
Wir müssen uns aus familiären und zeitlichen Gründen von Bobby trennen.

Bobby ist am 21.5.2021 geboren.
Er ist geimpft und gechipt, nicht kastriert.
Er hatte bis jetzt keinen guten Start.
Er braucht definitiv Erziehung Zeit und Liebe, jemand der sich wirklich auskennt.

Drinnen ist er super entspannt, aber draußen hat er Panik vor Menschen und vor allem vor Kindern. Er würde vermutlich auch beißen, ohne Maulkorb kann man aktuell nicht mit ihm rausgehen, das bedarf noch einiges an Zeit und Übung.

Am Besten wäre für ihn ein großer Hof wo er viel Platz hat. Er ist sehr verspielt und hat viel Energie.
Er ist lernfähig, man braucht nur Geduld.
Er ist verträglich mit Katzen und mit aller Art von Hunden.
Mit Frauen hat er es nicht so, und Kinder sollten auch nicht im Haushalt leben. Ein Zweithund wäre super, aber kein Muss.

Meldet euch gerne wenn ihr Interesse und Zeit habt ihn kennen und lieben zu lernen.

Er wird nur mit Kaufvertrag abgegeben.
Bei Interesse hier unsere Emailadresse: kiki28239@outlook.de
oder per Telefon:01746075034

Luna

Diese bildhübsche Schweizer Schäferhündin, geboren am 03.09.2016, namens Luna sucht ein neues Zuhause. Sie ist sehr verspielt, lieb, kennt Kleinkinder und man kann mit ihr wirklich sehr gut auskommen. Leider muss ich sie abgeben aus verschiedenen Gründen, die man gerne persönlich besprechen kann und alles weitere erklären kann.
Bei Interesse gerne melden.
Meine Telefonnummer ist die 015203671404

Igor

Schweren Herzens suchen wir ein neues zu Hause für unseren 7 jährigen Schäferhund Igor.
Seitdem sein Herrchen ausgezogen ist, nimmt Igor komische Verhaltenszüge an.
Sein Herrchen war sein Rudelführer.

Bei Igor handelt es sich um ein kinderliebes und stubenreines Tier, das immer unser treuer Begleiter war.

Abzugeben ist er an liebevolle und erfahrene Hände, in Alleinhaltung, die seine artgerechte Haltung gewährleisten können.

Für mich ist es leider auch mittlerweile unerträglich das er bei uns auf engstem Raum leben muss…

Er brauch jemand der ihm seine ganze Aufmerksamkeit schenken kann.
Ich muss leider auch den ganzen Tag arbeiten

.

An der Leinenführigkeit muss noch etwas gearbeitet werden.

Wenn Sie Interesse an Igor haben melden Sie sich bitte unter:

nadine.wachowiak@hotmail.de

A Ausgesetzte Katzen

Wer kennt diese Katze? ++Happy End: Die kleine Familie hat ein Zuhause gefunden!++

In direkter Nähe der Gesmolder Windräder befindet sich dieser Weg direkt neben der Autobahn. Gern werden solche vereinsamten Lagen zur illegalen Müllentsorgung genutzt – dieses Mal entledigte man sich hier einer kleinen Katzenfamilie.

Am Abend des 18. Mai 2022 brachte uns ein aufmerksamer Mitbürger eine Transportbox die er dort im Wald, nicht sichtbar vom Weg aus, gefunden hatte. Darin zwei kleine, ca. 2 Wochen alte Katzenbabys. Der Überbringer gab an, dass er dort auch eine erwachsene Katze gesehen habe, diese aber nicht fangen konnte.

Unser Einsatzteam zog direkt los, um die Mutterkatze zu sichern. Glücklicherweise gelang dies sehr schnell, da die Katzenmutter riesigen Hunger und Durst hatte. Im Tierheim angekommen konnte die Katzenmami sich gar nicht entscheiden ob sie zuerst fressen oder trinken sollte und wechselte hektisch immer hin und her zwischen den Näpfen. Leider ergab die nähere Untersuchung ihres Gesäuges, dass sie 3 Babys gehabt haben musste.

Also zogen unsere zwei Leute wieder los um das 3. Baby hoffentlich zu finden. Gegen 22 Uhr mussten sie die Sucherei im Wald abbrechen, da in der Dunkelheit wirklich nichts mehr zu sehen war.

Direkt am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf, um das fehlende Baby zu finden …  – leider blieb unsere Sucherei erfolglos, wir konnten das 3. Baby nicht mehr finden.

Was Menschen sich bei so einer Tat denken, wir werden es nie verstehen. Wie kann man eine solche Katzenfamilie an so einem Ort, wo ein Finden der Tiere fast ausgeschlossen ist weil dort kaum Menschen unterwegs sind, irgendwo im nirgendwo aussetzen? Das Ganze kommt einem Todesurteil gleich, wenn die Tiere nicht das große Glück gehabt hätten, dass jemand durch Zufall sie doch noch findet.

Mutterkatze Hanni ist nur, nur lieb. Voller Hinwendung kümmert sie sich um ihre Babys und stürzt sich nach wie vor auf jeden angebotenen Futternapf.

Wie kann man solch lieben Tieren in die Augen schauen, sie in eine Transportbox setzen und sie dann in einem Waldstück entsorgen?

Wenn man keinen Katzennachwuchs haben möchte, wäre der einfachere und straffreie Weg, man ließe seine junge Katze einfach mal kastrieren, statt sie dann irgendwo wie Müll wegzuschmeißen.



Gut, dass es dieses Mal bereits sehr konkrete Hinweise auf den Katzenaussetzer gibt:
Bekannt ist, dass bereits am Montagabend, den 16. Mai 2022 um ca. 19 Uhr die Katzenfamilie dort ausgesetzt wurde. Das Fahrzeug sei ein schwarzer Ford Focus mit Meller Kennzeichen.
Wer weitere, sachdienliche Hinweise geben kann (die natürlich absolut vertraulich behandelt werden) sollte sich unter Tel. (0 54 22) 71 93 oder gerne auch per Mail – info@tierheim-melle.de – bei uns melden.
In dieser Transportbox wurde Hanni mit ihren Babys ausgesetzt:

A Wendy

Wendy: Schwer verletzt in Westerhausen! +++ Zuhause gefunden +++

Wendy wurde Samstagnacht am 2. April auf der Westerhausener Straße angefahren und von der Finderin in die örtliche Tierklinik gebracht. Wendy war schwer verletzt und leider auch noch tragend. Die Katze erlitt bei dem Unfall einen inneren Bauchdeckenriss, zudem war ihre Gebärmutter aufgeplatzt und eines der durch den Unfall getöteten Babys war bis in den Oberschenkel gerutscht.
Lt. Tierklinik war die lebensrettende Operation von Wendy erst am Montag den 04.04. möglich, da Wendy in ihrem Zustand erst einmal stabilisiert werden musste.

Am 06. April konnten wir das schwarz-weiße Katzenmädchen, das bei uns seinen jetzigen Namen erhielt, übernehmen. Wendy war immer noch in einem schlimmen Zustand.
Damit das Wundwasser ablaufen konnte, hatte die schwere Oberschenkelwunde (dort wo das tote Katzenbaby entfernt werden musste) keine geschlossene Naht. Wendy´s Wunde verbreitete einen stark moderigen Geruch, leider war dieser gesamte Wundbereich bereits nekrotisch.
Die Wundversorgung verlangte vor allem Wendy aber auch uns viel ab. 2 x täglich musste die offene Wunde gereinigt werden und natürlich erhielt die Kleine starke Medikamente die ihr helfen sollten.

A Wendy
Wir bangten sehr um Wendy´s Bein und eigentlich um ihr komplettes Leben, denn so stark wie sie verletzt war und so schlimm wie sich ihre Beinwunde zeigte, wäre es vielleicht nicht möglich Wendy tatsächlich über den Berg zu kriegen.

Das nekrotische Gewebe am Innenschenkel des betroffenen Hinterbeins löste sich in den Folgetagen ab. Nun war quasi die gesamte Innenseite des Oberschenkels offen ohne Haut. Ständig konsultierten wir unsere Tierärztin und irgendwann kam auch die Frage auf, wieviel ist Wendy zumutbar?
Wendy aber zeigte unglaublichen Lebenswillen. Als sie zu uns kam fraß sie kaum etwas. Wir servierten ihr die feinsten Leckereien, sprachen ihr zu, animierten sie immer wieder und in den Folgetagen gab die Kleine richtig Gas. Wegen ihrer großen Schmerzen fraß sie erst nur im Liegen aber sie zeigte zunehmend Hunger und zeigte uns deutlich, dass sie leben will.

A Wendy
Die mehrmals täglichen Wundreinigungen waren nötig aber für uns alle schlimm und so waren wir mehr als glücklich, als es endlich soweit war, dass unsere Tierärztin versuchte das riesige Wundloch zu schließen. Es gelang zum Glück. Da so wenig Haut vorhanden war, konnte Wendy nun nur sehr kleine Schritte mit ihrem Hinterbein machen aber alles war besser als dieses riesige klaffende Loch.
Obwohl die Prognose nicht gut war und wir befürchten mussten, dass die Naht ggf. nicht halten würde und/oder die Wundheilung Probleme machen würde, hielt diese Naht.
Auch jetzt noch muss die Wunde täglich versorgt werden. Auch jetzt tritt noch an 2 kleinen Stellen Wundwasser aus aber es sieht deutlich besser aus als am Anfang.

A Wendy

Etwas zum Nachdenken:
Bis heute hat sich für die junge, zahme Katze kein Halter gemeldet.

Unsere Recheren ergaben, dass Wendy als zahme Streunerin bereits im November letzten Jahres bemerkt und wohl auch mit Futter versorgt wurde. Leider blieb ihr die Übergabe an unser Tierheim, wo sie Wärme, Schutz und Versorgung bekommen hätte verwehrt.
War das wieder so ein Fall von „aber die Katze soll nicht ins Tierheim“?
Leider hört man es immer wieder, das Menschen Fundtiere nicht in ein Tierheim geben wollen. Dies betrifft nicht nur uns als Tierheim, es ist überall und immer wieder zu hören.
Für manche Menschen scheint die Bezeichnung „Tierheim“ sehr negativ besetzt zu sein, etwas das man Tieren unbedingt ersparen muss. Meist kennen diese Menschen Tierheime überhaupt nicht, waren oft noch nie oder vor Jahrzehnten mal in einem Tierheim.
Scheinbar finden diese Menschen es besser das betroffene Tier auf der Straße zu lassen, als es in den Schutz eines modernen Tierheims zu geben.

Es gibt allerdings ein ganz flottes Heilmittel für dieses Phänomen: Knete!
Sobald solch ein Tier, das ursprünglich unbedingt vor dem Tierheim „geschützt“ werden musste, Kosten verursacht – z. B. durch eine Verletzung die versorgt werden muss oder wenn es dann unerwünschten Nachwuchs gibt, sind solche Menschen geheilt. Dann nämlich ist man sich keinerlei Verantwortung bewußt, denn nun reicht es nicht mehr ab und an ein Schälchen Futter raus zu stellen. Was dem Menschen eine unverbindliche Freude machte, wird nun unbequem – jetzt soll also doch das Tierheim helfen.

Wendy hätte vieles erspart werden können wenn sie direkt im November 2021 ins Tierheim gekommen wäre. Sie wäre kastriert worden und wir hätten dieser lieben Katze ein schönes Zuhause suchen können. Statt dessen übernahm offensichtlich niemand wirklich Verantwortung für die Kleine und so war sie natürlich auch nicht kastriert.

4 Kitten trug sie nun beim Unfall in sich. Wenige Tage nur noch dann wären sie zur Welt gekommen. Die Babys wurde bei dem Unfall getötet und ihre kleinen, toten Körper vergifteten, bis ihre Mutter stabil genug für die OP war, den Mutterleib.
Wendy musste den schweren Unfall und den Verlust ihrer Kitten irgendwie verkraften und nun wochenlang unter Schmerzen, täglichem Spülen der offenen Wunde und mehreren Folgeeingriffen um ihr Leben kämpfen.
All das hätte man ihr ersparen können, wäre sie direkt als gemeldetes Fundtier in die Obhut unseres Tierheims gekommen.
.
Nachsatz: Absichtlich ersparen wir Euch unsere Fotodokumentation vom direkten Wundbereich.

Update: 25. Mai 2022

Unsere Wendy hat es geschafft! 🙂

Wendy ist wieder genesen! Wir sind total glücklich darüber und ein bisschen ist es für uns noch immer ein Wunder das Wendy nun auf allen vier Pfötchen steht und ganz aufgeweckt am Tierheimleben teil nimmt.

Man sieht ihr die zurückliegenden Strapazen noch etwas an. Wendy muss gerne noch etwas zunehmen aber sie futtert fleißig und genießt schöne Schlummerstunden in der Hängematte direkt am sonnigen Fenster.

Wendy zeigt sogar schon wieder Freude an kleinen Spieleinheiten mit der Katzenangel. Bald wird unsere kleine Wunder-Wendy soweit sein, dass wir ihr ein schönes Zuhause suchen können.

Endlich eigene, verantwortungsvolle Menschen für Wendy die ihr ein Zuhause für immer geben und sie nicht nur füttern und im Stich lassen wenn es Probleme gibt.

Wendy

+++ Mittlerweile hat Wendy ein Zuhause gefunden. +++