A Shamo

Shamos Tagebuch

Moin Leute,

ich bin Shamo! Ich warte im Tierheim Melle auf Menschen die mich wieder so richtig und für immer lieb haben wollen.

Im Moment fragen immer alle nach meinen Nachbarn im Auslauf nebenan. Jaha, die sind klein und die sind soooo süß sagen die Leute dann und die hatten es ja so schwer aber soll ich Euch was sagen, ich hatte es auch nicht immer leicht und im Gegensatz zu diesen Kleinlingen da drüben weiß ich, wie man Euch Menschen richtig begrüßt, Euch zum Lachen bringt und mit Euch schmust!

Dann haben die Kleinen auch noch so schicke Geschirre bekommen und alle meinten, jetzt sähen sie noch süßer aus und was ist eigentlich mit mir?

Aber am Freitag, da hat auch mal jemand an mich gedacht!

Eine Frau hat Dinge in Tierheim gebracht, nur für mich! „Für Shamo“ hat sie gesagt!

HAH! jetzt habe ich auch so ein tolles Geschirr! Was sagt Ihr, steht es mir nicht gut?

Es gab noch schöne andere Sachen für die ich DANKE sage! Ich habe mich so sehr gefreut, dass es mich direkt umgeschmissen hat!

Danke, dass Du an mich gedacht hast! ❤️

Euer Shamo

A Fe

Nein, ein Tier aussetzen ist nicht in Ordnung!

Heute am 20.03.25 wurde eine Schäferhündin bei uns am Tierheim Melle in den sehr frühen Morgenstunden ausgesetzt.

Hier und da ist zu lesen: „Na ja, die Besitzer konnten vielleicht die Tierarztkosten nicht bezahlen, was sollen sie dann machen?“

Oder: „Aber ist ja gut, dass das Tier direkt beim Tierheim angebunden wurde.“

Nein! Nichts ist gut!

Hat jemand ein Tier, ist er oder sie für dieses Tier verantwortlich!

Sich aus dieser Verantwortung herauszustehlen in dem man sich des Tieres durch Aussetzen entledigt, ist zum einen ganz klar eine Straftat und zum anderen rein menschlich eine absolute Sauerei!

Schauen wir uns Fee an: Sie ist körperlich in einer schlechten Verfassung!

Nicht nur die extrem überlangen Krallen zeigen ganz klar – hier hat sich schon lange niemand mehr gekümmert, geschweige denn auch nur ein Funken Fürsorge für das Tier gezeigt. Sogar in der relativ kurzen Zeitspanne der Betreuung bis Fee in eine Hundepension übergeben wurde war klar, Fee hat gerade noch ein weiteres Problem. Die Urinprobe zeigte: Blasenentzündung!

Das Ganze spricht eine so klare Sprache: Der Mensch der Fee bei uns am Tierheim angebunden hat, hatte ein ganz klares Ziel – er/sie wollte dieses Problem los werden. Kein Bock mehr drauf!

Was das Ganze für Fee bedeutet ist so einem Menschen völlig egal und es ist ihm auch egal was das Ganze für uns bedeutet!

Wir sagen nicht aus Jux und Dollerei bei Aufnahmeanfragen, dass wir keine Möglichkeiten für Hunde im Moment haben! Wir sind nur ein sehr kleines Tierheim und haben derzeit keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr für Hunde. Wohin mit Fee also? Wir sind froh, dass wir eine Hundepension gefunden haben, die Fee erst einmal aufnehmen konnte, jedoch kostet uns das jetzt jeden Tag Pensionskosten.

Dringende tierärztliche Untersuchungen sind nun in der Durchführung deutlich planungs- und zeitintensiver weil wir  Fee aus Platzmangel ja nicht bei uns im Tierheim unterbringen können und uns nach den Öffnungszeiten der Tierpension richten müssen. Das bedeutet einen deutlichen Mehraufwand für unser kleines Team. Zeit die woanders fehlt aber das ist ja nun unser Problem und nicht mehr das Problem des Halters/der Halterin von Fee.

Überlegt Euch bitte alle was es bedeutet ein Tier anzuschaffen! Es kostet Zeit, oft Geduld und nicht selten auch immer wieder sehr viel Geld und das ein ganzes Tierleben lang. DU bist verantwortlich für Dein Tier und zwar nicht bis Du einfach keinen Bock mehr drauf hast!

4 von über 40

21. März 2025

Jojo und Momo mussten nun noch eine weitere große Hürde nehmen: Beide mussten operiert werden. Bei Jojo wollte sich eine Fistel nicht schließen, bei Momo wurde ein großer Nabelbruch festgestellt, der dringend operativ versorgt werden musste.

Beide haben ihre Eingriffe gut überstanden. Nun nerven nur noch die „Tüten“ die sie noch ein paar Tage tragen müssen. Den ersten Tag waren die Dinger natürlich sehr gewöhnungsbedürftig aber zu unserer Überraschung haben Jojo und Momo die Plastikdinger doch sehr schnell akzeptiert und sausen damit sogar wacker durch ihre Hundeklappe.

Besonders toll: Der kleine Jojo hat eine ganze Familie für sich gewinnen können, so dass er nach Abschluss seiner Fistelbehandlung ausziehen wird.

Nun gilt es auch noch für Momo die richtigen Menschen ausfindig zu machen.

Mittlerweile haben zwei unserer Jungs, Justin und Matti, jeweils ihre neuen Leben begonnen und wir freuen uns sehr, dass wir bereits positive Meldungen zu ihren Entwicklungen von ihren neuen Menschen bekommen haben.


14. März 2025

Wenn man nicht mehr seine Fäkalien fressen muss, weil man jetzt jeden Tag frisches Wasser und Futter bekommt …

Wenn man nicht mehr in Dunkelheit leben muss, weil man jetzt jeden Tag Sonne und Luft erlebt …

Wenn man keine Angst mehr haben muss, weil man jeden Tag ums Überleben kämpfen muss …

… dann, ja dann kommt der Spaß und die Lebensfreude zurück!

Unsere Jungs fangen an zu spielen! So schön sind diese Momente in denen sie einfach fröhlich sind und neue Dinge ausprobieren. ❤️

Und keine Sorge – unser Kleinster, der Jojo, genießt so lange die Ruhe in der Chill-out-Area:


08. März 2025

Hurra, die Geschirre sind endlich da! 🎉🎉🎉

Wir hatten zwar so einige Geschirre gespendet bekommen aber die Jungs brauchen tatsächlich sogenannte Panik-/Sicherheitsgeschirre mit einem 2. Bauchgurt, damit sie nicht aus dem Geschirr herausschlüpfen können.

Einige Menschen haben explizit für den Kauf dieser Sicherheitsgeschirre gespendet und so präsentieren wir nun Jojo, Matti und Momo in ihrem schicken, neuen Outfit!


06. März 2025

Heute geht es noch einmal mit unseren 4 Jungs zum Tierarzt zur Kontrolle und zum Impfen.

Für die Kleinen ist das eine Herausforderung. Sie werden von uns in Boxen transportiert weil Justin, Jojo, Matti und Momo noch nicht leinenführig sind und so eine Tour auch ansonsten ohne die Sicherheit der Box sehr anstrengend für sie wäre.

Leider konnte der kleine Jojo noch nicht geimpft werden, er bekommt derzeit noch ein Antibiotikum. Auch Momo muss operiert werden, er hat einen recht großen Nabelbruch.

Alle 4 Kerlchen sind wieder gut im Tierheim Melle angekommen.


28. Februar 2025

Jeden Tag geht es ein Stückchen weiter.

Jetzt haben unsere Kleinen den ersten Friseurbesuch hinter sich. Endlich den ganzen alten Dreck vom alten Leben heruntergewaschen bekommen und eine ansehnliche Frisur.

Zugegeben, toll fanden Justin, Jojo, Matti und Momo das nicht, nötig aber war es.

Nun haben wir eine kleine Pullover-Bande hier herumflitzen 😍


21. Februar 2025

Die Rettung dieser kleinen Hunde aus ihrer bisherigen Hölle, ist für sie der Anfang ihrer neuen Leben – für uns ist es der Startschuss, ihnen in ihr neues Leben zu helfen und sehr viel Arbeit!

Ein gewaltiges Problem ist für alle sichtbar: Der Fellzustand dieser Hunde!

Es war direkt klar, dass dieses fürchterlich stinkende, verfilzte und komplett von Fäkalien durchdrungene Fell entfernt werden muss. Zuallererst wurden nun die schlimmsten Verfilzungen sowie die dicksten Kotklumpen, die in langen Strängen in Fell hingen, entfernt.

Vom Gesundheitszustand jedes Hundes braucht es in so einem „Fall“ eine genaue tierärztliche Bestandsaufnahme.

Bei unserer Tierärztin stellte sich dann heraus: Alle Krallen waren zu lang und alle 4 Hunde hatten einen katastrophalen Zahnzustand. Hier musste direkt eingegriffen werden. Viele Zähne waren nicht mehr zu retten und mussten leider gezogen werden.


20. Februar 2025
Leider stehen unsere Hundejungs noch sehr unter dem Eindruck der Ereignisse. Wirkliches Vertrauen zu Menschen haben sie momentan nicht, ggf. hatten sie aber bereits auch schon vor ihrer Rettung nicht sehr viel Menschenkontakt.
Diese 4 gehörten zu Hunden die im Obergeschoss zu zweit oder zu viert in einzelnen Zimmern bei heruntergelassenen Jalousien im Dunklen saßen.
Ganz vorsichtig machen die Kleinen erste Schritte nach draußen. Wir vermuten, dass es evtl. ihre ersten Schritte in frischer Luft, auf grünem Gras und unter blauem Himmel sind.
Unsere zwei Mutigsten genießen es schon richtig draußen zu sein.

Update 20.02.25

Uns hat eine wahre Spendenwelle erreicht! Unglaublich wie viele Menschen Anteil an dem Schicksal dieser Hunde nehmen! Wir haben viele Decken, tolles Futter und vieles mehr für unsere 4 Kleinen bekommen, so dass wir jetzt sagen können:

** Spendenstopp **

Die 4 Jungs sind wunderbar von Euch bedacht worden, auch finanziell brauchen wir uns vorerst keine Sorgen mehr machen. Wir sind überwältigt von Eurer Unterstützung.

DANKE! ❤️🧡❤️


18. Februar 2025

Eigentlich sind wir voll, alle Plätze für Hunde belegt!

Doch wenn ein Anruf vom Veterinäramt kommt, dann wissen wir – die Tiere, für die angefragt wird, ob wir sie aufnehmen können, sind in großer Not und brauchen dringend Hilfe. So auch heute: Über 40 Hunde die von ihren Haltern in einem Haus zurückgelassen wurden, brauchten so schnell wie möglich Hilfe.

Team zusammengetrommelt, Sachen gepackt und los!

So ein Notfall kann kaum ein Tierheim alleine stemmen und jeder angebotene Platz hilft. Mit uns halfen insgesamt 5 Tierschutzorgas. 4 Rüden wurden uns zugeteilt.

Die Situation vor Ort? Kurz gesagt: Schlimm!

Auch wenn man die Verwahrlosung der Hunde bereits auf den Bildern erkennt, man kann nicht einmal ahnen welch schlimmer Gestank von den kleinen Kerlchen ausgeht und wir können kaum beschreiben unter welchen Umständen sie leben mussten. In den Räumen in denen die Hunde waren gab es kein trockenes Plätzchen. Alles war mit Urin und Kot bedeckt. Wir müssen leider vermuten, dass die Kleinen ggf. nie draußen waren. Die Tiere sind verfilzt, ihr Fell ist komplett durchdrungen von ihren Fäkalien und hängt in Klumpen an ihren schlecht bemuskelten Körpern. Die Kleinen schaffen es nicht einmal auf etwas erhöhte Ebenen in ihrer jetzigen Unterkunft zu springen. Momentan sind sie absolut verängstigt.

Sehr würden wir uns freuen, wenn wir warme Kuscheldecken (waschbar müssen sie unbedingt sein, bitte keine Bettdecken) für die 4 Jungs gespendet bekämen. Vermutlich müssen sie komplett geschoren werden. Wir werden morgen einmal ihre Rückenlängen messen, denn wir brauchen Pullis und/oder Hundemäntel für sie.

Toll wäre es, wenn Ihr uns vielleicht mit Dosenfutter unterstützen mögt – es wäre schön wenn es etwas hochwertig wäre, gerne sensitiv.

Wir werden regelmäßig von unseren kleinen Schützlingen berichten. Momentan stehen sie noch nicht zur Vermittlung. Evtl. sind sie nicht stubenrein und kennen nicht sehr viele Umweltreize. Wer sich trotzdem für so ein Kerlchen ernsthaft interessiert, der kann uns sehr gerne eine kurze Vorstellungsmail (gerne mit Telefonnummer) senden, allerdings müsst Ihr bitte Geduld haben bis die Vermittlung anlaufen kann.

Unser Spendenkonto:

Kreissparkasse Melle – DE43 2655 2286 0161 0737 62 – NOLADE21MEL

Würden uns freuen wenn wir davon 4 passende Sicherheitsgeschirre kaufen können. ❤️❤️❤️

Gerne nehmen wir die Spenden persönlich zu den Öffnungszeiten entgegen. Diese sind Mittwoch und Freitag zwischen 15 und 18 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten könnt ihr jederzeit die Spenden in unserem Windfang (links neben der Eingangstür) kontaktlos ablegen.

Vielen Dank für eure Unterstützung! 🥰🥰🥰

A Niki

Glück im Unglück – Kater Niki

Update 19.01.2025

Niki – wir hatten uns so gefreut als wir diese Fotos machten: Endlich war er seinen Kragen los, nun nur noch eine Zeit nicht auf erhöhte Ebenen springen und dann hätte er es geschafft. Doch irgendwie ist der liebe Niki ein Pechvogel.

Niki war eigentlich gut drauf aber fraß irgendwie immer weniger. Also ab zum Tierarzt. Hier stellte sich heraus, dass er beim Abtasten Schmerzanzeichen im OP-Bereich zeigte und so sausten wir mit ihm wieder zur Tierklinik.

Bei der Ultraschalluntersuchung zeigten sich solche Auffälligkeiten, dass er direkt am nächsten Tag wieder operiert werden musste. Die Tierärztin sagte, es sein ein Wunder, wie gut Niki noch drauf sei, eigentlich müsste er mit dem bisherigen Befund viel schlechter da stehen.

Bei der OP zeigte sich, dass Niki Wucherungen an den Nieren hat und dass, das Netz mit welchem der Zwergfellriss bei der 1. OP versorgt wurde, nun eingerissen war.

Niki musste ein paar Tage in der Klinik bleiben. Am Freitag konnten wir ihn abholen, morgen muss wer wieder zur Kontrolle hin. Bitte drückt alle die Daumen, dass doch noch alles gut wird.


A Niki

Katerchen Niki hat mit seinem derzeitigen Outfit ein bisschen Ähnlichkeit mit einer Kragenechse 🦎 – eigentlich aber ist er ein absolutes Goldstückchen 💶 – aber erzählen wir Niki´s Geschichte von Anfang an:

Es war noch dunkel.  Jemand fuhr auf der Mindener Straße in Bissendorf und bemerkte ein auf der Straße liegendes lebloses Tier. Die Person stieg aus um danach zu schauen und stellte fest, das Tier lebte noch. Schnell fuhr die Finderin zur nächstliegenden Tierarztpraxis und gab das Tier dort ab.

Die erste Diagnostik ließ vermuten, dass der junge, unkastrierte, nicht gechipte Kater einen Zwergfellriss sowie eine Luxation der Hüfte erlitten hatte. Dies sind schwerste, durchaus lebensgefährliche Verletzungen für deren Versorgung der Kater schnellstens von uns in eine Tierklinik verbracht wurde.

Zwergfellriss: Dies bedeutet ein Riss im größten Atemmuskel des Körpers. Durch diesen Riss können Eingeweide in den Brustkorb gleiten, ggf. könnten sich dann die Lungenflügel nicht mehr ausreichend entfalten oder auch Organe dabei ein- oder abgeklemmt werden. Um diese Verletzung zu versorgen musste eine Art Netz am Zwerchfell eingesetzt werden.

Luxation der Hüfte: Bei dieser Operation musste der Femurkopf von Niki´s rechtem Hüftgelenk entfernt werden, in den nächsten Wochen soll sich ein sogenanntes Pseudogelenk bilden.

Der erste operative Eingriff galt der Versorgung des Zwergfellrisses. Am nächsten Tag wurde die Luxation der Hüfte operiert.

Das Katerchen, dass von uns den Namen Niki erhielt, verkraftete die Versorgung seiner schweren Verletzungen glücklicherweise gut. Trotz seiner enormen Schmerzen die er haben musste, war er ausgesprochen lieb. Nach 4 Tagen stationärer Versorgung in der Tierklinik konnten wir Niki zu uns ins Tierheim Melle holen.

Niki braucht nun Zeit um sich zu erholen und sein Körper braucht Zeit zu heilen – glücklicherweise ist er ein Schatz der allen den Umgang mit ihm absolut erleichtert. Noch darf er nicht so herumspringen, also räumten wir alle Kratzbäume und Erhöhungen aus seinem kleinen Krankenzimmer. Bewegen soll und muss er sich aber, damit sich seine Muskulatur nicht abbaut und er hoffentlich bald wieder gut mit seiner operierten Hüfte zurecht kommt.

Wer sich etwas auskennt, wird schon ahnen, die Kosten für diese lebensrettenden Maßnahmen in der Tierklinik sowie die vorherige Erstversorgung in der Tierarztpraxis sowie die Nachversorgung belaufen sich auf über 2.000 EUR. Somit ist Niki nicht nur charakterlich ein Goldstückchen, er hat auch einen der 1. Plätze in diesem Jahr sicher, bei unseren Schützlingen mit den höchsten Tierarztkosten.

Deshalb freuen wir uns wenn Ihr unsere immer wieder lebensrettenden Einsätze gerade für solch kostenintensiven Schützlinge unterstützen möchtet:

Unser Spendenkonto: Kreissparkasse Melle, DE43 2655 2286 0161 0737 62, NOLADE21Mel

Im Namen von Niki und allen anderen Tierheimtieren sagen wir: „Danke!“ ❤️

A Nina

Schwer verletzte Nina +++Zuhause gefunden+++

Update 22. Dezember 2024

Unsere süße Nina wird nun bereits Weihnachten in ihrem neuen Zuhause, bei ihren neuen Menschen verbringen. Wir freuen uns sehr darüber und drücken die Daumen, dass Ninas 2 neuen Katzenkumpel sich ebenso schnell in sie verlieben werden wie ihre neuen Menschen ✊.


Nina tauchte in einem Siedlungsgebiet auf, niemand kannte sie aber die kleine Katze störte ja auch nicht, also schien sich niemand weiter zu kümmern. Erst als die kleine Katze ihr Hinterbein nicht mehr benutzte und auch nach eine ganzen Weile das Hinken nicht mehr nachließ, entschied sich jemand doch zu handeln. Nina kam zu uns ins Tierheim Melle (hier erhielt sie auch ihren Namen).

Tja, leider zu spät 😭! Ninas Bein war nicht mehr zu retten. Der Bruch nun mittlerweile alt, keine Muskulatur mehr … wie leblos hing das Beinchen nur noch an ihrem Körper. Es blieb nur noch die Amputation.

A Nina

Nina erholt sich nun von diesem Eingriff. In wenigen Tagen werden die Fäden gezogen. Sie wird mit ihrem Handicap gut zurecht kommen, konnte sie ihr nun fehlendes mit der starken Verletzung schlimm schmerzendes Beinchen doch sowieso nicht mehr nutzen.

Bald schon könnte sie dann in ein neues Leben starten. Nina ist vom Körperbau her eine fast schon winzige Katze (ca. 2 kg). Ein absolutes liebevolles Zuhause mit total vielen Schmuseeinheiten braucht die kleine auf 1 Jahr geschätzte Kämpferin. Nina ist ein Schätzchen für die Kuscheln eine sehr hohe Priorität hat. Wir möchten sie in eine Wohnungshaltung zu einer weiteren lieben Katze vermitteln. Ideal wäre es natürlich wenn es einen katzensicheren Balkon gäbe. Sofern noch kein artgleicher Spielkamerad im neuen Zuhause vorhanden wäre, könnten wir in diesem Punkt bestimmt mit dem ein oder anderen Kandidaten behilflich sein 😉.

A Nina

A Weihnachtsaktion

Weihnachtswunschbaumaktionen

Auch in diesem Jahr dürfen wir bei einigen Weihnachtswunschbaumaktionen mitmachen. Vielen Dank an die jeweiligen Organisatoren die hierbei an unser Tierheim Melle gedacht haben!
Tolle Aktionen die unseren Tierheimtieren so toll und direkt helfen. Hier und da sind auch ganz besondere Wünsche enthalten: Z. B. besondere Leckerbissen die, die Tiere wunderbar genießen oder auch besonderes Spielzeug oder Kuscheliges die uns den Alltag der Tiere schöner und abwechslungsreicher gestalten lassen. Manchmal sind aber auch ganz gewöhnliche Dinge auf unserem Wunschzettel wie Besen, Einmalhandschuhe und Ähnliches die in unserem Arbeitsalltag ständig ge- und verbraucht werden. 🙂
Wir sagen bereits jetzt aus tiefstem Herzen bei jedem der sich an einer dieser Aktionen beteiligt: DANKESCHÖN! ❤️

Weihnachtswunschbaum im Marktkauf Melle, Industriestraße Melle

Weihnachtswunschbaum im Fressnapf Melle, Nachtigallenstraße 75-81, Melle

Weihnachtswunschbaum vom Das Futterhaus, Pagensteucherstraße 35, Osnabrück

Weihnachtswunschbaum im Edeka Wondrak Poppe, Münsterstraße 36, Hilter am Teutoburger Wald

Hunde wie alle anderen auch!

A Mariechen

Mariechen

Eine kleine Weihnacht-Update von Mariechen:

Mariechen ist voll integriert ins das Familienleben ihrer Pflegestelle. Nicht schlecht wurde gestaunt, als sie vor kurzem den Postboten hoch wichtig anbellte.

Auch spazieren gehen mag Mariechen. Warm eingepackt, weil Ihr Fell so dünn ist, zieht sie dann um die Häuser und liebt es überall herumzuschnuppern.

Die kleine Hündin kommt mit zur Arbeit und verschläft die Arbeitszeit unserer Kollegin in ihrem kuscheligen Nest an der Heizung. Wenn Mariechen aber merkt, es geht wieder nach Hause, dann kommt Leben in die kleine Maus und sie teilt ihre Freude lautstark mit und drängelt richtiggehend dass es dann auch los geht. Sogar gekocht wird für Mariechen und ganz, ganz viel gekuschelt.


A Mariechen

November 2024

Leider gibt es immer wieder Ereignisse die selbst für uns, die wir den „Job“ schon lange machen, unfassbar sind, so auch die Geschichte von Mariechen:

Am Morgen des 19.11.2024 wurde uns von einer Anruferin mitgeteilt, dass sie im Garten ihrer Nachbarin einen kleinen Hund gefunden habe. Das Tier wäre in einem sehr schlechten Zustand, habe einen großen Tumor und sei völlig durchnässt.

Die Finderin brachte sodann die kleine Yorkidame zu uns. Das kleine Bündelchen war wirklich völlig fertig und leider bestätigte sich die dramatische Schilderung dieser großen Umfangsvermehrung an der rechten Körperseite der kleinen Hündin 😥.

Wir nannten die Kleine Mariechen und hofften doch noch irgendwie, dass sich ein Halter meldet – bis heute ist dies nicht der Fall. So müssen wir davon ausgehen, dass hier jemand mit seinem alten Tier nicht mehr zum Tierarzt gehen möchte. Vielleicht um die Kosten zu sparen? Vielleicht weil man nicht erklären mag, warum das Tier in einem solchen Zustand ist?

Es ist in unseren Augen eine der fiesesten Taten, ein altes, man muss es so deutlich sagen, dem Tode nahestehenden Tier auszusetzen und ihm nicht bei seinem letzten Gang beizustehen. 😡


Wie geht es Mariechen weiter? Wie geht es hier heute?

Mariechen war 2 Tage nach ihrem Aussetzen kaum ansprechbar. Sie war völlig erschöpft und schlief abgesehen von kleinen nur minutenlangen Gassigängen und der Futteraufnahme fast 48 Stunden durch.

Wir haben Mariechen natürlich umgehend unserer Tierärztin vorgestellt. Mariechen ist sehr alt. Sie hat mehrere Baustellen, dass Schlimmste ist aber die riesige Umfangsvermehrung. Diese ist verwachsen, unter anderem mit den Rippen. Eine Operation bei der Größe dieses Tumors ist für die alte, kleine Hündin nicht einfach so zumutbar und so haben wir nach ärztlichem Rat entschieden Mariechen die Zeit bis es nicht mehr geht, für die Kleine so schön wie möglich zu gestalten.

In diesem Fall mal wieder wunderbar: Mariechen mußte nicht lange im Tierheim bleiben. Unsere Kollegin bietet Mariechen einen Hospizplatz. Einen liebevolleren Platz kann es für Mariechen nicht geben. Dort wird genau geschaut was sie braucht, wie es ihr Tag für Tag geht und vor allem wird sie sehr lieb gehabt. Wir hoffen, dass Mariechen noch eine schöne Zeit haben wird und danken unserer Kollegin und ihrer Familie dafür! ❤️

A Mülltonnenkitten

Ausgesetzt!

Da saßen sie die 4 Kleinen, hinter den Mülltonnen versuchten sie Schutz zu finden. Glücklicherweise sind die Minis tierlieben Menschen aufgefallen und so konnten die Katzenkinder flott gesichert werden – nur ein Kleiner hatte so viel Angst, dass er erst einmal abzischte. Das Miauen seiner bereits gesicherten Geschwister ließen ihn aber wieder zurückkommen und so konnte auch er eingefangen werden.

Total zahm aber ziemlich durcheinander kamen sie im Tierheim Melle an und hier zeigte sich wie sehr sie ihre Katzenmutter vermissen. Alle Vier schrien teilweise stundenlang nach ihrer Mutter. Schlimm so etwas miterleben zu müssen!

Ein ganz heißer Tipp an den/die Aussetzer: Wenn Ihr keine Katzenkinder haben wollt, dann kastriert einfach Eure Katzen! Es ist keine Lösung, sondern eine Straftat anderen Leute unerwünschte Tiere vor die Haustür zu schmeißen!

Herzlich Willkommen!

Im Kellerfensterschacht unseres Tierheims entdeckten wir eine Katze.

Wir müssen davon ausgehen, dass das dünne aber leider schon hochtragende Katzenmädchen absichtlich bei uns „abgeladen“ wurde. 3 Tage nach ihrer Sicherung kamen 4 kleine Streifentiger zur Welt ❤️.

Katzenmama Mila ist ein echter Goldschatz! Sie schenkte uns ihr Vertrauen und ist eine super liebe Katze, zudem kümmert sie sich hervorragend um ihre Kleinen.

Herzlich Willkommen kleine Katzenfamilie – wir werden gut auf Euch Acht geben!