Pizi und Finchen

Hallo liebe Hundeleute,

Wir sind Pizi und Finchen und suchen ein neues Zuhause, weil unser Halter leider verstorben ist. Seine Enkelin hilft uns dabei.

Unsere Geschichte:

Pizi heißt eigentlich Pina vom Forst Ostenwalde. Sie ist ein ausgebildeter Jagdhund, ein Deutsch Langhaar aus der Zucht meines Großvaters. Sie hat VJP, HZP, VGP. Eine tolle Weggefährtin. Sie wurde 2015 gewölft und gehört somit zum alten Eisen. 

Ihre Führerbindung ist gut. Sie genießt Nähe sehr und ist weitest gehend unkompliziert. Allerdings bringt sie all das mit, wofür sie gehalten wurde: starker Jagdtrieb, territorial, durchsetzungsstrak gegenüber anderen Hunden, am liebsten viel draußen, aufmerksam. Das ist in den richtigen Händen natürlich gut.

Mit ihr auf Schritt und Tritt ist Finchen. Finchen ist eine muntere Bauernhof-Mischung aus etwas Jackrussel- und Dackelmäßigem. Gewölft 2014. Sie ist eine wuselige Gute-Laune-Hündin. Immer da wo was los ist, weiß genau wo die Mäuse sind und nimmt sich trotzdem die Zeit beim Menschen um Nähe zu bitten. Sie schläft am liebsten nah bei Pizi. Ausgebildet ist sie nicht. 

Beide sind Zwingeranlage und Auslaufanlage gewöhnt. Außerdem sind sie natürlich Waldtouren und sehr hochwertiges Futter gewöhnt. Gerade erst wurden sie nochmal beim Tierarzt vorgestellt (Alles Okay). Ein unverbindliches Kennenlernen ist möglich. Auch möglich ist ein Probewohnen. 

Beide haben einen tollen Platz verdient, bitte helfen Sie und leiten es auch gerne weiter.

Sie können mich erreichen unter 0151 25 55 77 15  

V Jumper

Mit 6 Jahren, da fängt das Leben an …

… für den kleinen Meerschweinchenmann Jumper!

Als Jumper im Tierheim Melle an kam viel uns gleich auf, dass er für ein Böckchen doch eher schmächtig war. Leider reizte ihn auch das eigentlich für Meeris leckerste Futterangebot nicht so richtig. Mäkelig zupfte Jumper mal hier und mal da – ein Warnzeichen für unser Team, also auf zum Tierarzt.

Bei der Untersuchung und dem anschließenden Röntgen zeigte sich, Jumper hatte eine massive Verletzung: Ein Zahnbruch! Einer der unteren Frontzähne waren tief im Kiefer gebrochen 😳

Das bedeutete massive Schmerzen für Jumper die ab jetzt mit einem entsprechenden Schmerzmittel abgedeckt werden. Der Zahn wurde gezogen, nun wird er wieder langsam nachwachsen – bis zu einem viertel Jahr kann dies dauern.

Lange war Jumper nun alleine. Zwischenzeitlich ist der kleine Kerl bei uns kastriert worden aber trotzdem war die Suche nach einem passenden Zuhause aufgrund seines Alters und Handicaps nicht ganz einfach.

Wichtig: Die regelmäßige Gewichtskontrolle

Aber dann kam der Anruf auf den wir so lange gehofft hatten: Jemand sucht für ein älteres Meerimädchen einen Partner. Wir freuen uns so sehr! Endlich Gesellschaft für Jumper! Morgen ist es soweit und Jumper startet in seine Zukunft 🚀

A Adventsnachmittag

1. Advent im Tierheim Melle

V Bruno

Bruno

Bruno ist auf jeden Fall ein aufgeschlossenes Kerlchen, der jedem Besucher freundlich und auch gerne miauend entgegenläuft. Am liebsten könnte es seiner Meinung nach dann direkt gemeinsam durch die Tür hinaus gehen, los in ein neues Leben.

Bruno weiß um seine Präsenz und möchte im neuen Zuhause ohne weitere Samtpfoten leben. Auf jeden Fall braucht dieser besondere ca. 2jährige Kater nach seiner Eingewöhnung im neuen Zuhause die Möglichkeit auch draußen herumzuflitzen.

V Mula

Mula

Man kann es schon auf dem Foto erahnen, der schöne Kater Mula ist allein schon optisch eine ziemliche Wucht – tatsächlich wiegt er über 8 kg 😳.

Mit seiner sehr charmanten Art hat der 5jährige Kater sein gesamtes Lebensumfeld geschickt um die Pfote gewickelt und so wurden dem properen Kerlchen hier und dort ein schmackhaftes Buffet angeboten und Mula nutze es 😉.

Sicher war das Füttern des Katers lieb gemeint letztlich führte es aber zu zwei Problemen: Mula entfernte sich immer weiter von seinem eigentlichen Zuhause und seinen eigentlichen Menschen und eben seine Gewichtszunahme geriet außer Kontrolle.

Nun suchen wir einen Neustart für Mula. Er ist ein toller Kater! Er kommt freundlich und zutraulich auf jeden zu, lässt sich super gerne streicheln und hat eben eine tolle Art einen zu bezirzen ABER Mula möchte schon auch in manchen Situationen (z. B. beim Tierarzt) seinen Kopf durchsetzen.

Mula könnte nahezu zu jedem Menschen ziehen, er ist da sehr flexibel. Wichtig wäre es, dass man Zeit für ihn hat. Mula möchte im neuen Zuhause nach seiner Eingewöhnung auch unbedingt wieder nach draußen dürfen. Hier gilt es ein passendes Umfeld zu bieten. Auf gar keinen Fall darf es wieder passieren, dass er sich überall zusätzlich Futter beschafft – denn eine sanfte aber langfristige Diät steht ganz oben auf Mulas To-do-Liste!

Sehr wichtig: Wir müssen bei Mula darauf achten, dass wir ihn entsprechend weit weg von seinem bisherigen Meller Wirkungskreis vermitteln. Auswärtige Bewerbungen werden deshalb von uns bevorzugt.

V Barky

Barky

Tja Leute, hier kommt eine ganz besondere Katze, unsere Best Agerin Barky (12 Jahre)!

Barky sieht sich selbst nicht als Prinzessin auch nicht als Königin, nein es ist noch etwas Größeres: Kaiserin möchte Barky wohl sein, ach Quatsch man – sie ist die Kaiserin!

Was bedeutet das? Barky möchte ernst genommen werden und möchte mit entscheiden – und bitte beachtet diesen Hinweis tatsächlich!

Die ganze Welt dieser kleinen Kaiserin wurde vor kurzem hart erschüttert: Barky lebte mit ihrem vorherigen Halter sehr liebevoll und eng verbunden zusammen. Wie ein Hund sei sie gewesen, habe ihn auf Schritt und Tritt begleitet. Leider musste der dafür noch viel zu junge Mann nun in ein Hospiz umziehen. Dorthin konnte Barky ihn nicht begleiten und kam so in unser Tierheim Melle.

Nichts mehr war so wie zuvor. Barky hatte ihre Bezugsperson verloren und auch alles andere was bisher ihre kleine Katzenwelt ausmachte. Die ersten Tage wollte sie nichts von irgendjemandem wissen, sie machte komplett dicht und verweigerte auch ihre Fressen. Unsere Bemühungen quittierte sie mit sehr übellaunigen Aktionen gegen uns.

Im Laufe der Tage beruhigte sich Barky, gewöhnte sich langsam ein und da kam ihre andere Seite zu Tage denn Barky kann absolut zauberhaft sein, eine Traumkatze. Wir suchen für Barky katzenerfahrene Menschen (ohne Kinder im gleichen Haushalt) die Barky „lesen“ können und souverän reagieren. Übrigens: Barky scheint besonders Männer sehr zu mögen!

Wir müssen leider davon ausgehen, dass Barky bei einem Umzug erst wieder einige Tage braucht um „runterzukommen“ und um sich zu beruhigen. In dieser Phase kann sie sehr ungehalten sein und darf keinesfalls bedrängt werden. Andere Tiere braucht Kaiserin Barky natürlich nicht in ihrem neuen Zuhause. Toll wäre wenn sie die Möglichkeit hätte, nach ihrer Eingewöhnung, auch nach draußen dürfte. Vermutlich wäre allerdings auch ein gesicherter Balkon eine gute Alternative für Barky.

Wer ist dieser Katzendame gewachsen und heilt ihr kleines Herz?

Peps

Hallo, mein Name ist Peps, hier nennt man mich auch einfach Pieps. Ich wurde vor einigen Wochen mit meinem Geschwisterchen von einer Spaziergängerin und ihrem Hund auf einem Feldweg gefunden. Da wir noch gar nicht fliegen konnten war es ein leichtes Spiel uns einfach mit der Hand zu schnappen. Erst bekam ich einen großen Schrecken, spürte dann aber die wohlige Wärme der Hand.

Wir wurden zum Tierheim Melle gebracht. Dort angekommen stellte man schnell fest, das wir noch nicht einmal alleine Körner fressen konnten. Unsere Ziehmutti erkannte, hier ist „Not am Mann“ ! Schnell wurde ein Ei gekocht, das Eigelb zerkleinert und mit Zwieback gemischt. Das hat echt lecker geschmeckt. In kleinen Portionen bekamen wir es in unsere Schnäbel gestopft. Leider ging es meinem Geschwisterchen trotzdem immer noch schlecht. Auch das Antibiotikum welches wir vom Tierarzt verschrieben bekamen, konnte meine Schwester nicht mehr retten. Sie verstarb am 2. Tag unserer Rettung.

Für mich ging es immer weiter “ Berg auf „. Heute esse ich Körner, liebe allerdings immer noch mein Eifutter. Nun ist die Zeit gekommen das ich „flügge“ werde. Meine Ziehmutter meint, dass ich dringend Kontakt zu Artgenossen gebrauche. Ich würde gerne in eine Zimmervoliere mir 1-2 Weibchen ziehen. Ein Nichtraucherhaushalt sollte selbstverständlich sein. ………übrigends, ich bin handzahm 🙂

Bei Interesse meldet euch unter der Tel.: 05422-7193

A Nachteinsatz

Der Wahnsinn! *Update*


Das war ein Einsatz!

Das Ganze hat so lange gedauert, weil wir unbedingt die Mutterkatze mit sichern wollten und tatsächlich ist es gelungen.

Die Mutterkatze trägt nun den Namen Pandora, sie ist eine verwilderte Hauskatze. Diesen Tieren rettet ihr Misstrauen aber auch ihre Intelligenz immer wieder das Leben. Deshalb kann es eben auch mal richtig lange dauern, bis solche Tiere in eine Falle tappen.

Die Kitten können wir bei so einem Einsatz nicht einfach schon mal mitnehmen, denn dann hätte die Mutterkatze keinen Grund mehr zurückzukommen bzw. in die Falle zu gehen. Bei so einer langen Wartezeit müssen die Katzenbabys natürlich zwischendurch versorgt werden …

Versorgung der Babys mit warmer Aufzuchtmilch!

Durch die mit Funk ausgestattete Lebendfalle kam dann Stunden später das Signal auf das Handy, dass die Falle geschlossen wurde und darin Mamakatze Pandora!

Damit ist so ein Einsatz aber noch nicht beendet. Nun galt es, die Katzenfamilie ins Tierheim Melle zu bringen und dort noch einmal zu versorgen. Um 2.56 Uhr, war diese Arbeit verrichtet und unsere Kolleginnen konnten ihren Heimweg antreten um morgens um 8 Uhr wieder im Tierheim Melle mit ihrem regulären Dienst zu beginnen.

Für die kleine Katzenfamilie ist es ein Segen nun im Tierheim zu sein. Pandora ist zwar nicht sehr begeistert vom Eingesperrt sein aber wie sich zeigte, hatte sie gar nicht so viel Milch und so konnte sie unsere Unterstützung für ihre 4 süßen Kitten sehr gut gebrauchen. Mittlerweile haben sich alle 5 Schätze ganz gut eingelebt und können bereits besucht und auch schon adoptiert werden – allerdings müssen sie bis zu ihrem endgültigen Auszug noch eine absehbarer Zeit im Familienverband zusammen bleiben:

V Steve

Steve (Handicap)

Ein erfahrener Kater wie der 9jährige Steve weiß bereits viel vom Leben, so möchte er beispielsweise auf gar keinen Fall wieder in einem Haushalt mit Kleinkindern wohnen. Als Charakterkater erwartet Steve von seinen Menschen ein gewisses Einfühlungsvermögen bzw. etwas Katzenerfahrung.

Steve litt zurückliegend an Kalziumoxalatsteinen. Seine früheren Halter ließen dankenswerterweise noch die letztlich lebensrettende Operation zur Entfernung der Steine vornehmen. Hierbei musste auch eine Harnwegserweiterung vorgenommen werden.

Steve ist jetzt gut drauf. Benutzt seine Katzentoilette problemlos und zeigt sich bei uns durchaus unkompliziert. Wichtig ist, dass er auch zukünftig möglichst stressfrei leben darf, viel trinkt und er sein Spezialfutter bekommt.

Steve sucht nun ein ruhiges Zuhause, gerne als Einzelkatze. Er konnte in seinem alten Zuhause auch zeitweisen nach draußen, hat sich aber dort nie weit vom Haus entfernt.

A Notfall Bad Iburg

Hundehölle Bad Iburg – Haftstrafe für ehemaligen Halter

Am 08. Sept. 2025 war es soweit, über ein halbes Jahr nach Entdeckung der mindestens 46 extrem verwahrlosten Hunde in einem Haus in Bad Iburg, kam es nun zur öffentlichen Sitzung vor dem Schöffengericht beim Amtsgericht Bad Iburg.

4 Hunde aus dieser Hölle hatten wir im Tierheim Melle am 18. Feb. 2025 übernommen. So war es uns ein großes Anliegen stellvertretend für unsere 4 Hunde einmal dem ehemaligen Halter ins Gesicht zu schauen und auch dem Gericht zu zeigen, uns allen ist das Urteil, das hier gesprochen werden sollte, nicht egal.

Der Angeklagte hätte von seinem Recht zu schweigen Gebrauch machen können, er entschied sich aber sich zu äußern. Mehrfach entschuldigte er sich für das Geschehene und gab an sich zu schämen. Seine Angaben warum, wieso und weshalb erreichten einen als emphatischen Mensch durchaus in einem gewissen Maß – allerdings zeigten sich schnell auch Ungereimtheiten in seinen Schilderungen. Das ggf. leicht aufgekommene Mitgefühl wandelte sich so schnell wieder in Unverständnis und Verärgerung. Soweit eingeräumt wurde, waren die Hunde angeblich 7 Jahre lang im Besitz des Angeklagten. Die letzten 2 Jahre seien die Hunde, nach seinen Angaben in Ermangelung eines Zaunes, nicht mehr aus dem Haus gekommen.

Am schlimmsten war die Schilderung der als Zeugin aufgerufenen Veterinäramts Mitarbeiterin. Es wurden noch einmal Bilder und auch Videos aus dem Haus gezeigt. Auch wenn wir wohl bereits alle bisher in der Presse bekannten Fotos kannten, mussten wir bei dieser Einsicht feststellen, es war noch einmal viel, viel schlimmer für uns diese bewegten Bilder zu sehen. Plötzlich war alles wieder da, der Geruch wieder in unseren Nasen … In diesen Beiträgen teilweise unsere Hunde zu sehen wie sie angstvoll in der Dunkelheit des Hausinneren mit Stirnlampen angeleuchtet auftauchten, ihre verzweifelten Blicke in ihrer Verwahrlosung … nur schwer konnten wir unsere Tränen zurückhalten.

Das dann gesprochene Urteil: 2 Jahre und 4 Monate Haft (ohne Bewährung) sowie ein lebenslanges Tierhalteverbot …

… erscheint vielen Menschen als zu wenig. Fakt ist aber, dass unsere Gesetzgebung in solchen Fällen eine Höchststrafe von 3 Jahren vorsieht. Unter dieser Voraussetzung denken wir, es ist ein durchaus faires Urteil zumal – Gott sei Dank – zusätzlich ein lebenslanges Tierhalteverbot ausgesprochen wurde.

Noch kurz: Als absolut erschreckend empfinden wir es, dass niemand aus dem Umfeld des ehemaligen Halters (z. B. ehemaliger Lebensgefährte, Arbeitskolleginnen/-kollegen, Vermieter usw.). sich in all den Jahren nicht an entsprechende Stellen (VetAmt, Polizei, Tierheime/Tierschutzvereine) gewandt haben um den Hunden – und letztlich damit ja auch dem Halter zu helfen.

Schlimm, wie hier jahrelang vor den Qualen der Tiere und dem gesamten Elend die Augen verschlossen wurden!

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