Waldkitten

Die aus dem Wald kamen: 3 Katzenbabys

Wendy

Der Wald – Dunkelheit umgibt sie, es knackt hier und da, andere Tiere … leise sein, verstecken. Es ist kalt und regnet. Niemand da der sie beschützt, ganz fest schmiegen sie sich im Unterholz des Waldes aneinander und dann ist da dieser Schmerz … die Augen tun so weh …

Drei kleine Kätzchen im Wald, wurden uns von Passanten gemeldet. Eines habe ein ganz schlimmes Auge. Drei Tage dauerte es, bis es unserem Tierschutzteam gelang die Kleinen zu sichern.

Tatsächlich zeigte sich dann zu unserem Entsetzen, dass nicht „nur“ ein Katzenkind eine schwerwiegende Augenproblematik hatte sondern gleich zwei Kleine schlimm entstellt waren.

Laut Tierärztin befanden sich die Augen von Winnie und Wally bereits nicht mehr in der Augenhöhle. Mittlerweile waren die Augäpfel quasi geplatzt. Es blieb nur noch die Entfernung des jeweils linken Auges bei den kleinen Katzenschwestern.

Wally

Seltsam was drei solch kleine Katzenkinder alleine im Wald machen. Kämen sie irgendwo aus der unmittelbaren Gegend, hätten sie in ihrem hilflosen Zustand sicher dort und nicht im Wald Schutz gesucht. Wir müssen leider annehmen, dass sie im Wald ausgesetzt wurden, vielleicht wurden sie sogar aufgrund ihres Zustandes aussortiert.

Winnie

Nun sind die Minis im Tierheim Melle. Endlich Sicherheit, endlich Wärme, endlich keine Schmerzen und keinen Hunger mehr. Doch noch sind die drei kleinen Waldpiratinnen völlig verängstigt und zeigen sich sehr scheu.

Bitte helft uns:

Wir pflegen Wally, Winnie und Wendy jetzt und geben unser Bestes für die Kleinen!

In Kürze aber brauchen wir Euch! Wir brauchen Menschen die den kleinen Mädchen ein Zuhause geben. Sie müssen nicht zwangsläufig zusammen bleiben. Aber sie brauchen Ruhe, Geduld und Liebe damit ihr Leben endlich wertgeschätzt wird und sie ein gutes Katzenleben leben dürfen.

Wer bietet unseren kleinen, noch scheuen Waldpiratinnen ein Zuhause?
Ihr habt Fragen oder Interesse? Ruft uns einfach an: Tel. (0 54 22) 71 93

Verlassene Tiere

Krümel
Flocke

Blicke sagen mehr als 1.000 Worte.

Starre Blicke mit aufgerissenen Augen, sie nehmen nicht mehr wirklich wahr was um sie herum passiert. Völlig geschockt und gestresst versuchen sie irgendwie all das was mit ihnen geschieht auszuhalten, es ist zuviel, viel zuviel …

Blicke verlassener Tiere.

Verlassene Tiere haben alles was sie kennen verloren. Sie werden die nächsten Tage, manchmal sogar Wochen trauern um ihre liebgewonnenen Gewohnheiten die ihnen so viel Sicherheit gaben und die sie jetzt nicht mehr ausleben können. Die Menschen, die Wohnung, gewohnte Alltagsgeräusche und Gerüche – alles was sie kannten gibt es nicht mehr für diese Tiere.

Wir müssen diese Blicke aushalten und wir tun dies weil wir verdammt noch mal wollen, dass auch Flocke und Krümel, die beiden 13jährigen Katzenmädchen, deren Halterin leider verstarb, noch mal ein neues Glück finden.

Wir werden unser Bestes geben die beiden Mädchen aufzufangen, ihnen Sicherheit zu vermitteln und wir hoffen, dass Flocke und Krümel sich schnell fangen und sich bald bei uns im Tierheim Melle wohlfühlen werden.

Aber eine Bitte haben wir schon jetzt an alle Tierhalter die dies lesen:

Macht Euch bitte frühzeitig Gedanken was mit Euren tierischen Lieblingen im Fall eines Falles, wenn Ihr Euch nicht mehr um sie kümmern könntet, passieren soll! Bitte sorgt dafür, dass Eure Tiere eine Zukunftsperspektive haben und nicht irgendwo ungewollt und ungeliebt stranden.

Natürlich würden wir uns bereits jetzt über Interessenten für Flocke und Krümel freuen:

Sie sind 13 Jahre alt – werden nur gemeinsam vermittelt – kennen bisher nur die reine Wohnungshaltung.

Minti sagt Danke!

Update – 18. September 2021

Oh Leute – hier ist Minti – ich bin ganz fassungslos! So schöne Geschenke habe ich von Euch bekommen. Ich danke Euch!

Mein neues Futter duftet so toll und endlich habe ich ein eigenes Haus mit mehreren Zimmern, genau so wie wir Hamster es lieben. Ihr seid wunderbar, vielen Dank, dass Ihr so Schönes für mich gespendet habt!

🌼 🐹 ❤️

 


 

Wir finden es wichtig, dass unser Tierheim auch Platz und Schutz für die Kleinsten bietet.

Als der Anruf eines Vaters kam, dass er einen Platz für den Familien-Hamster suche weil dieser durch die beiden kleinen Kinder im Haushalt überhaupt nicht zur Ruhe käme, da sagten wir direkt zu und so kam die 9 Monate alter Hamsterin Minti zu uns.

Wir rechnen es ihren bisherigen Haltern durchaus hoch an, dass sie merkten, dass ein Hamster überhaupt nicht zu ihnen passte und sie dem Tier nicht das passende Umfeld bieten konnten. Der Halter suchte nach einer Alternative für das Tier wo es Minti besser haben würde und fuhr dafür eine nicht ganz unerhebliche Strecke, damit er Minti bei uns abgeben konnte – viele hätten das sicher nicht gemacht.

Nun ist die kleine Minti da. Bei vorsichtiger Annäherung duckt sie sich sofort defensiv ab. Hilflose Versuche eines kleinen Tieres sich in Deckung zu bringen. Minti soll nun erst einmal zur Ruhe kommen dürfen.

Ideal wäre für sie ein richtiges Hamsterhäuschen, über das wir leider noch nicht verfügen, mit mehreren Kammern (möglichst nicht aus Nadelholz) und groß genug für einen Mittelhamster.

Ganz wichtig (und leider oft stark unterschätzt) wäre auch gutes Hamsterfutter – denn das Futter das Minti bisher bekam kommt aus einem der typischen Futtertier-Supermärkte: Großer Sack, viel buntes, zusammengepapptes Zeug drin und (Achtung: Ironie) idealerweise ist es gleich nicht nur für Hamster sondern auch für Ratten, verschiedene Mäusearten und sämtliche anderen Kleinnager geeignet.

Minti wünscht sich für Goldhamster geeignetes Basisfutter z. B. von Getzoo oder gerne auch von der Firma Rodipet.

Wer der kleinen Minti helfen möchte, kann auf unserer Amazon-Wunschliste ihr Wunschzubehör finden.

Ausgesetzt im Grönenbergpark am 05.09.2021

Abends am 05. September 2021 um 18 Uhr entdeckte eine Passantin eine grün-graue Transportbox an der Minigolfanlage im Grönenbergpark – darin: 2 Katzen!

Die 2 Katzenmädchen befinden sich nun bei uns im Tierheim Melle. Noch sind die zwei jungen Tiere ganz verschüchtert und offensichtlich von den zurückliegenden Ereignissen geprägt.

Falls jemandem die beiden Tiere sowie vielleicht auch die auffällige Transportbox bekannt vorkommt – Hinweise zur Vergangenheit der Tiere nehmen wir gerne und natürlich absolut vertraulich entgegen:

Tel. (0 54 22) 71 93

A Dio

Dio – bald ein Update

September 2021

So mancher wartet sicher sehnlichst auf eine Nachricht von unserem kleinen Dio:

Ganz bald werden wir Euch ganz aktuell Gutes berichten!


Einsam, abgemagert, dehydriert und völlig verstört wurde der kleine ca. 7 Wochen alte Kater, den wir Dio nennen, von uns gesichert. Bei der ersten Eingangskontrolle im Tierheim mussten wir feststellen, dass irgendwas mit seinem rechten Vorderbeinchen nicht stimmte. Es baumelte quasi nur an ihm herum.

Direkte Untersuchungen beim Tierarzt zeigten dann das ganze Ausmaß seiner Verletzungen:

Der kleine Kater hatte nicht nur das rechte Vorderbein gebrochen, auch sein rechtes Hinterbein zeigte einen schlimmen Bruch. Was musste Dio für Schmerzen haben …

Deshalb gelang es ihm nicht, sich hinzustellen. Deshalb konnte Dio mehr schlecht als recht nur kriechen in dem er sich mit seinem linken Vorder- und Hinterbein vorwärts schob.

Das Wichtigste war nun, dass er sich stabilisiert denn in dem Zustand in dem er war, konnte er noch gar nicht operiert werden. Der wackere kleine Kerl versetzte uns in absolutes Staunen: Er wollte seine Chance offensichtlich unbedingt nutzen. Fressen gelang nur im Liegen, eigentlich funktionierte alles nur im Liegen denn etwas Halt konnten Dio ja nur seine linken Beine geben.

Nach einigen Tagen hatte sich der kleine Kämpfer soweit stabilisiert, dass er bereit war für seine Bein-Operation. Der Bruch am Hinterbein wurde mit einem sogenannten Marknagel versorgt, der später bei einer erneuten Operation wieder entfernt wird. Der Bruch am Vorderbein muss selbständig heilen.

Unser kleiner Patient Dio kann viele Daumendrücker und auch finanzielle Unterstützung gut gebrauchen. Wir hoffen auch dieses Mal wieder auf Eure Hilfe damit wir immer wieder solchen sehr kostenintensiven Notfellchen helfen können.

SPENDENKONTO:   Tier- und Naturschutzverein Melle – Sparkasse Melle
IBAN: DE 43 26 55 22 86 01 61 07 37 62  BIC: NOLADE21MEL

26. Juli 2021

Leider spitzte sich völlig unerwartet die Situation mit Dio am Wochenende massiv zu. Dio ging es plötzlich sehr, sehr schlecht.

Bei der Tierklinik stellte sich heraus, dass Dio´s Organe sich durch einen Zwergfellriss nach oben verlagert hatten und sich somit seine Lunge nicht mehr im erforderlichen Umfang ausdehnen konnte. Dio bekam kaum noch Luft – ohne eine erneute Not-OP wäre unser kleiner Dio erstickt.

Glücklicherweise ist die mittlerweile stattgefundene Operation gut verlaufen. Nun müssen wir vorsichtig abwarten aber wir sind alle voller Hoffnung, dass doch noch alles gut wird.

Der Zwergfellriss wird von dem traumatischen Geschehen herrühren, bei dem auch Dio´s Beine gebrochen sind. Die Tierklinik meint dazu, dass ggf. so etwas wie ein Rauswerfen aus einem fahrenden Auto zu diesem Verletzungsmuster passen würde.

A - Trudi

Wir haben sie verloren!

Das Allerschlimmste was passieren konnte ist eingetreten:

Wir haben unsere liebe Trudi verloren!

A - Trudi

Die großen Bedenken, ja unsere größte Angst von Anfang an hat sich leider bewahrheitet. Ein harter Schlag für uns alle und für alle die mit und für Trudi gefiebert haben.

Wir werden unser rundes Mädchen vermissen und sie nie vergessen.

Unsere Trudi … immer lieb … immer aufmerksam und immer versuchte sie nach den Möglichkeiten ihrer Körpermaße das Beste aus dem Tag zu machen. Trudi schäkerte mit uns, war lustig und freute sich über jede Zuwendung.

Letztlich war wohl alles zu viel für Trudi. Der Verlust ihrer täglichen Gewohnheiten, ihres Zuhauses, die unweigerliche Umstellung im Tierheim. Ganz klar, wäre Trudi nicht so stark übergewichtig gewesen, sie hätte es packen können – so aber konnte ihr Körper, ihre Organe einfach nicht mehr. Unsere Hilfe kam zu spät.

Nun müssen wir auf Tilda aufpassen die so eng mit ihrer Trudi verbunden war und jetzt ohne sie weiterleben muss.

❤️ Adieu Trudi 🌈

A Trudi

Trudi in Lebensgefahr

Unsere größten Befürchtungen sind eingetreten:

Unserem Sonnenschein Trudi geht es sehr schlecht.

Vor gut einer Woche fiel auf, dass Trudi irgendwie in sich gekehrt und gar nicht mehr so lustig und aufmerksam wie sonst war. Lag es vielleicht an dem extrem heißen Wetter?

Sie wollte auch nicht mehr ihre Lieblingsleckerchen fressen. Statt dessen fing sie einen Tag später bei deren Anblick an zu spucken und zu würgen. Unsere Alarmglocken schrillten. Sofort fuhren wir mit Trudi los damit sie Hilfe bekam.

Leider war so nicht viel feststellbar. Saß ein Fremdkörper (Grashalm) in ihrem Rachen fest, den sie nicht abschlucken konnte?

Leider musste Trudi für weitere Untersuchungen im Rachenraum sediert werden. Da wir keine Wahl hatten, denn Trudi fraß gar nichts mehr, mussten wir uns für diesen, für Trudi gefährlichen Eingriff entscheiden. Mit größtem Herzklopfen brachten wir sie also am nächsten Tag zu dem geplanten Eingriff.

An diesem Tag ging uns die Arbeit nur schwer von der Hand. Alle Nerven waren angespannt und wir alle dachten nervös an unsere Trudi.

Nach dem Eingriff wurden wir informiert, dass es keinen Fremdkörper im Rachenbereich und auch keine Entzündung dort gab. Trudi stellte also aus anderen Gründen ihr Fressen ein aber warum?

Sie blieb einige Tage in ärztlicher Behandlung. Trudis Blutwerte sind schlecht, ihre Leberwerte sind, mit Verlaub gesagt, im Arsch. Eine gelegte Sonde akzeptierte Trudi leider überhaupt nicht.

Heute haben wir Trudi abgeholt. Tilda hat Trudi sofort liebevoll begrüßt und sich um Trudi gekümmert.

Leider hat sich jedoch ihr Zustand absolut nicht gebessert. Wir erkennen unsere Trudi kaum wieder und immer noch sperrt sie sich auch gegen das absolut leckerste Futter.

Um zu überleben muss Trudi aber fressen. Ihr wird nun alle 2 Stunden Nahrung eingegeben. Wir hoffen, dass wir diese Krise meistern können und unsere Trudi die Kurve noch kriegt aber ehrlich gesagt, im Moment steht es schlecht um Trudi.

A - Trudi

Unsere bisher schwersten Fälle: Trudi & Tilda

Trudi

Tilda

Ist das eine Fotomontage, fragte jemand bei dem Anblick der Fotos. Die dunklere Tilda wiegt “nur” 8 kg und ist damit im Vergleich zu normalgewichtigen Katzen schon absolut übergewichtig. Leider wirkt sie aber neben ihrer Freundin Trudi nahezu schlank denn Trudi wiegt sage und schreibe über 14 kg!

Für Trudi sind die Konsequenzen dieses enormen Gewichts (Normalgewicht wäre 4 – 5 kg) grausam. Sie kann kaum laufen und nicht sitzen. Auf glatteren Böden wie Fliesen gelingt es ihr überhaupt nicht ihr Gewicht auf den Beinen zu halten. Bei jeder noch so kleinen Belastung, bekommt Trudi schlimme Atemnot.

Als erste Reaktion denkt man schnell: “Die muss sofort auf strenge Diät!”

Jedoch wäre das absolut fatal – denn ein zu schneller Abbau des Gewichts, wäre eine zusätzliche riesige Körperbelastung. Trudi und Tilda müssen nun ganz, ganz langsam mit viel Geduld abnehmen.

Noch leben sich die total lieben Katzenmädchen ein und so rührten sie am ersten Tag gar nichts vom angebotenen Futter an. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir Dinge finden die sie mögen, denn von starker Überfütterung auf Null-Diät bedeutet Lebensgefahr für diese beiden.

Unter engmaschiger tierärztlicher Betreuung soll nun die Gewichtsreduzierung der Katzen stattfinden. Leider gelang nur bei Tilda bisher die so wichtige Blutabnahme. Bei Trudi war dies absolut nicht möglich da sie auch dafür viel, viel zu dick ist. Einzig mit einer Sedierung wäre dies derzeit möglich – aber eine solche Sedierung würde Trudi jetzt, unter anderem aufgrund ihrer bereits im Normalzustand so angestrengten Atmung, nicht überleben. Wir werden unser Bestes geben, der so verschmusten Trudi und der lieben Tilda zu helfen, wieder ein lebenswertes Leben zurückzubekommen aber das wird ein sehr langer, harter Weg.

Trudi und Tilda benötigen jetzt sehr hochwertiges proteinreiches, getreidefreies Dosenfutter.

A - Sultan

Mal wieder eine „Heldentat“!

Als der Anruf kam, das im sehr ländlichen Bereich zwei kleine Katzen neben einem Glascontainer zitternd kauerten und es denen nicht so gut ginge, da hatten wir
irgendwie mit verschnupften Katzenkindern gerechnet, wie es derzeit ganz typisch ist.
Und dann kamen sie:
Der beige Sultan

Und die blaue Sulaika

Ja, klein sind sie (wiegen knapp 2 kg) aber Kitten sind sie keinesfalls mehr.
Und ja, es geht ihnen nicht gut!
Ihre komplette Haut ist borkig, schrundig und verdickt. Sultan ist noch schlimmer betroffen als Sulaika die ein paar längere Haare an Kopf und Hinterhand hat.Allerdings ist
auch ihre Haut unter ihren paar langen Haarsträhnen schwer von der Infektion betroffen.
Beide Tiere waren bei ihrer Aufnahme völlig fertig. Sultan ist etwas mutiger, Sulaika´s Blick spricht Bände. Wie kann man Tiere so dermaßen verwahrlosen lassen und sie
dann noch irgendwo im nirgendwo aussetzen? Bei der derzeitigen Wetterlage hätten diese beiden keine Chance gehabt. Wie gut, dass jemand so aufmerksam war, die
Zwei entdeckt und direkt gesichert hat, um sie zu uns zu bringen.
Da uns natürlich wieder einmal, wie immer bei ausgesetzten Tieren, keinerlei Informationen zu den Tieren vorliegen, beginnt nun unsere medizinische Detektivarbeit wie
wir den Tieren möglichst effektiv in ihrer Not helfen können.
Erste Proben und Untersuchungen ergaben eine sehr schwere Pilzinfektion. Nun werden Sultan und Sulaika bei uns unter strengsten Quarantänemaßnahmen täglich mit
kostenintensiven Präparaten behandelt. Diese Therapie ist langwierig, wird einige Wochen dauern. Immer noch sind beide Tiere ziemlich durch den Wind.
Falls jemand uns irgendwelche Hinweise zu den Tieren geben kann, werden wir diese natürlich absolut vertraulich behandeln.
Tel. (0 54 22) 71 93

Simba & Sid

Simba

Sid

Simba & Sid – manchmal hat man kein Glück und dann kommt noch Pech dazu.
Eine Umfangsvermehrung am Zeh von Sid´s linker Vorderpfote sollte mit der Amputation des betroffenen Zehs Geschichte sein.
Wie uns mitgeteilt wurde, verlief der Heilungsprozess jedoch sehr schwierig und so summierten sich die Kosten zunehmen. Man sei dieser Belastung nicht weiterhin
gewachsen und habe zudem seit der Anschaffung der Kater Probleme mitAsthma.
So fanden Sid & Simba zu uns.
Sid hatte erhebliche Probleme mit seinem Vorderbein und wurde unsererseits direkt der Tierklinik vorgestellt. Erste Untersuchungen und Erkundigungen bei der zuvor
behandelnden Tierärztin ließen uns alle hoffen, dass das betroffene Beinchen doch erhalten bleiben kann.
Leider kam es anders, denn bei der nun folgenden OP zeigte sich ein massives, aufsteigendes Entzündungsgeschehen im Bein. Um Sid weitere Schmerzen zu ersparen
konnte es nur eine Entscheidung geben: Sid´s Bein musste amputiert werden.

Nun hat Sid zwar ein Beinchen weniger aber dafür eine echte Zukunftsperspektive. Sid trainiert fleißig und erklimmt bereits die ersten Ebenen der Kratzbäume.
Für die beiden Katerbrüder war all das recht viel. Der Umzug, die Trennung für die OP und die daran anschließende Intensivbetreuung in der Tierklinik. Tage die sie jeweils
in fremder Umgebung, getrennt von einander verbringen mussten. Und nun kommt Sid wieder, läuft anders, muss erst mit sich selber wieder richtig klar kommen. Die
beiden Brüder brauchen nun Zeit und viel Zuwendung. Sie sind eigentlich echte kleine Schmuser aber derzeit sind sie sehr, sehr schüchtern.
Deshalb danke an die Feliway-Spender! Für die Katerchen ist diese Spende eine Wohltat und hilft ihnen, das nun hinter ihnen Liegende zu verarbeiten.
Auch wir müssen für den Eingriff und die Nachsorge von Sid bezahlen aber wir konnten Sid in seiner Notlage nicht abweisen. Noch liegt uns die Rechnung der Tierklinik
nicht vor aber wir hoffen etwas, auf Eure Unterstützung, damit wir auch Tieren wie Sid immer wieder einmal helfen können.
Nach der weiteren Genesung brauchen Sid & Simba ein liebevolles Zuhause in katzengerechter Wohnungshaltung.
Auf Interessenten freuen wir uns bereits jetzt: Tel. (0 54 22) 71 93