A Wendy

Wendy: Schwer verletzt in Westerhausen!

Wendy wurde Samstagnacht am 2. April auf der Westerhausener Straße angefahren und von der Finderin in die örtliche Tierklinik gebracht. Wendy war schwer verletzt und leider auch noch tragend. Die Katze erlitt bei dem Unfall einen inneren Bauchdeckenriss, zudem war ihre Gebärmutter aufgeplatzt und eines der durch den Unfall getöteten Babys war bis in den Oberschenkel gerutscht.
Lt. Tierklinik war die lebensrettende Operation von Wendy erst am Montag den 04.04. möglich, da Wendy in ihrem Zustand erst einmal stabilisiert werden musste.

Am 06. April konnten wir das schwarz-weiße Katzenmädchen, das bei uns seinen jetzigen Namen erhielt, übernehmen. Wendy war immer noch in einem schlimmen Zustand.
Damit das Wundwasser ablaufen konnte, hatte die schwere Oberschenkelwunde (dort wo das tote Katzenbaby entfernt werden musste) keine geschlossene Naht. Wendy´s Wunde verbreitete einen stark moderigen Geruch, leider war dieser gesamte Wundbereich bereits nekrotisch.
Die Wundversorgung verlangte vor allem Wendy aber auch uns viel ab. 2 x täglich musste die offene Wunde gereinigt werden und natürlich erhielt die Kleine starke Medikamente die ihr helfen sollten.

A Wendy
Wir bangten sehr um Wendy´s Bein und eigentlich um ihr komplettes Leben, denn so stark wie sie verletzt war und so schlimm wie sich ihre Beinwunde zeigte, wäre es vielleicht nicht möglich Wendy tatsächlich über den Berg zu kriegen.

Das nekrotische Gewebe am Innenschenkel des betroffenen Hinterbeins löste sich in den Folgetagen ab. Nun war quasi die gesamte Innenseite des Oberschenkels offen ohne Haut. Ständig konsultierten wir unsere Tierärztin und irgendwann kam auch die Frage auf, wieviel ist Wendy zumutbar?
Wendy aber zeigte unglaublichen Lebenswillen. Als sie zu uns kam fraß sie kaum etwas. Wir servierten ihr die feinsten Leckereien, sprachen ihr zu, animierten sie immer wieder und in den Folgetagen gab die Kleine richtig Gas. Wegen ihrer großen Schmerzen fraß sie erst nur im Liegen aber sie zeigte zunehmend Hunger und zeigte uns deutlich, dass sie leben will.

A Wendy
Die mehrmals täglichen Wundreinigungen waren nötig aber für uns alle schlimm und so waren wir mehr als glücklich, als es endlich soweit war, dass unsere Tierärztin versuchte das riesige Wundloch zu schließen. Es gelang zum Glück. Da so wenig Haut vorhanden war, konnte Wendy nun nur sehr kleine Schritte mit ihrem Hinterbein machen aber alles war besser als dieses riesige klaffende Loch.
Obwohl die Prognose nicht gut war und wir befürchten mussten, dass die Naht ggf. nicht halten würde und/oder die Wundheilung Probleme machen würde, hielt diese Naht.
Auch jetzt noch muss die Wunde täglich versorgt werden. Auch jetzt tritt noch an 2 kleinen Stellen Wundwasser aus aber es sieht deutlich besser aus als am Anfang.

A Wendy

Etwas zum Nachdenken:
Bis heute hat sich für die junge, zahme Katze kein Halter gemeldet.

Unsere Recheren ergaben, dass Wendy als zahme Streunerin bereits im November letzten Jahres bemerkt und wohl auch mit Futter versorgt wurde. Leider blieb ihr die Übergabe an unser Tierheim, wo sie Wärme, Schutz und Versorgung bekommen hätte verwehrt.
War das wieder so ein Fall von „aber die Katze soll nicht ins Tierheim“?
Leider hört man es immer wieder, das Menschen Fundtiere nicht in ein Tierheim geben wollen. Dies betrifft nicht nur uns als Tierheim, es ist überall und immer wieder zu hören.
Für manche Menschen scheint die Bezeichnung „Tierheim“ sehr negativ besetzt zu sein, etwas das man Tieren unbedingt ersparen muss. Meist kennen diese Menschen Tierheime überhaupt nicht, waren oft noch nie oder vor Jahrzehnten mal in einem Tierheim.
Scheinbar finden diese Menschen es besser das betroffene Tier auf der Straße zu lassen, als es in den Schutz eines modernen Tierheims zu geben.

Es gibt allerdings ein ganz flottes Heilmittel für dieses Phänomen: Knete!
Sobald solch ein Tier, das ursprünglich unbedingt vor dem Tierheim „geschützt“ werden musste, Kosten verursacht – z. B. durch eine Verletzung die versorgt werden muss oder wenn es dann unerwünschten Nachwuchs gibt, sind solche Menschen geheilt. Dann nämlich ist man sich keinerlei Verantwortung bewußt, denn nun reicht es nicht mehr ab und an ein Schälchen Futter raus zu stellen. Was dem Menschen eine unverbindliche Freude machte, wird nun unbequem – jetzt soll also doch das Tierheim helfen.

Wendy hätte vieles erspart werden können wenn sie direkt im November 2021 ins Tierheim gekommen wäre. Sie wäre kastriert worden und wir hätten dieser lieben Katze ein schönes Zuhause suchen können. Statt dessen übernahm offensichtlich niemand wirklich Verantwortung für die Kleine und so war sie natürlich auch nicht kastriert.

4 Kitten trug sie nun beim Unfall in sich. Wenige Tage nur noch dann wären sie zur Welt gekommen. Die Babys wurde bei dem Unfall getötet und ihre kleinen, toten Körper vergifteten, bis ihre Mutter stabil genug für die OP war, den Mutterleib.
Wendy musste den schweren Unfall und den Verlust ihrer Kitten irgendwie verkraften und nun wochenlang unter Schmerzen, täglichem Spülen der offenen Wunde und mehreren Folgeeingriffen um ihr Leben kämpfen.
All das hätte man ihr ersparen können, wäre sie direkt als gemeldetes Fundtier in die Obhut unseres Tierheims gekommen.
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Nachsatz: Absichtlich ersparen wir Euch unsere Fotodokumentation vom direkten Wundbereich.
A Ypsi

Eines unserer „Herzchen“: Ypsi

Herzerkrankungen bei Katzen sind gar nicht so selten. Jede Katze die zu uns kommt wird ärztlich durchgecheckt und immer wieder gibt es Tiere, bei denen dann auch mal ein auffälliges Herzgeräusch festgestellt wird.

So kam Katze Ypsi vor einigen Wochen zu uns. Sie ist ein Fundtier und wurde völlig abgemagert aufgegriffen. Die ersten 2 Tage fraß sie jeden Napf ratzfatz leer und schien auf einem guten Weg der Regenerierung zu sein.

Dann aber fing das Katzenmädchen an herumzumäkeln. Beim anstehenden Tierarztcheck wurde ein rauschendes Herzgeräusch festgestellt. Wir wissen schon, was dann nötig ist: Das Herzchen muss per Ultraschall untersucht werden, damit wir erfahren wo der Fehler liegt und welche Medikamentierung ggf. nötig ist.

Herzultraschall bei Katzen kann leider nicht jeder Tierarzt vornehmen, also ab zur Tierklinik.

Manche Katzen die nicht nervenstark genug sind, bei der Untersuchung still zu halten, müssen dafür sogar in Narkose. Nicht so unsere Ypsi. Richtig Lust hatte sie zwar nicht, fand auch das Gel das aufgetragen werden muss, nicht toll aber sie war, wie wir sie kennen, lieb zu jedem und damit so flott der Liebling des Klinik-Teams:

Das momentane Ergebnis lässt uns sehr hoffen:

Das Herzgeräusch wird durch eine geringe Vorhofstauung verursacht. Ypsis Herzmuskel ist nicht hypertroph, was sehr gut ist! Es liegt keine klassische HCM vor. Da Ypsi auch unter einer Anämie litt, Ypsi sehr abgemagert war, könnte auch die Herzproblematik durch die massive Mangelernährung und einen langfristigen Taurinmangel bedingt sein.

Es ist sogar möglich, dass Ypsi´s Herz sich jetzt mit einer hochwertigen, katzengerechten Ernährung mit Taurin wieder vollständig erholt. In einigen Monaten wird Ypsi´s Herzchen erneut geschallt und kontrolliert.

A Yuki Yumi

Wieder zusammen! … und das für immer! *Happy End*

Diese zwei Katzenmädchen wurden einzeln an verschiedenen Plätzen in Melle gesichert. Die kleine Yumi (rechts) war schon wenige Tage im Tierheim Melle als uns am Sonntag, 06.03.22, die Sicherung der anderen kleinen Dame, wir nennen sie Yuki (links,) gelang.

Beide Tiere erkannten sich im Tierheim direkt wieder und begrüßten sich mit kleinen, leisen Mauztönen. Endlich ist wieder zusammen was ganz offensichtlich zusammen gehört. Ganz fest kuscheln sich die Zwei nun aneinander.

Yumi und Yuki sind vermutlich länger draußen auf sich gestellt gewesen. Sie sind völlig durcheinander, verängstigt und viel zu dünn. Vor allem Yuki ist stark abgemagert und wiegt nur noch knapp über 1 kg. Beide leiden unter einer starken Durchfallerkrankung.

Wir hoffen sehr, dass sich hier nicht jemand seiner überflüssigen „Zuchtkatzen“ entledigt hat und womöglich noch mehr dieser optisch doch recht auffälligen Tiere irgendwo in Melle herumirren.


+++ Happy End +++

Yumi und Yuki sind nun, nach ihrer Genesung, in ihr neues Zuhause gezogen und dies natürlich gemeinsam!

Wir freuen uns sehr liebe Menschen für diese zwei noch immer recht traumatisierten und verschüchterten Katzenmädchen gefunden zu haben.

🐾 🌸 🐾


Yumi & Yuki im neuen Zuhause 💕:

A Kitty

Unsere Resozialisierungskandidatin: Katze Kitty – sucht ein Zuhause!

Eine hübsche Katze, die Kitty!

Ja, dass ist sie aber leider ist Kitty kaputt. Ihre Seele ist kaputt, kaputtgemacht mit 5 Jahren Einzelhaft in reiner Wohnungshaltung!

Ist es Unwissenheit?

Oder möchte man sich einfach nur den dringenden Wunsch nach einem Haustier erfüllen?

Dieser Wunsch ist so stark das man ihn sich einfach erfüllen muss und ggf. ausgesprochene Warnungen in den Wind schlägt? Wird schon gut gehen … man kennt da ja jemanden die auch immer eine Wohnungskatze gehalten haben und da war ja nie was … Wir haben ständig Anfragen von Menschen die eine Einzelkatze für die reine Wohnungshaltung suchen und auf unsere Informationen, dass dies nicht katzengerecht ist, mit Unverständnis reagieren.

Katze Kitty hat nun, nach Jahren der Einzelhaft, in ihrer Not auf ihre Familie mit stark aggressivem Verhalten reagiert.  Nicht schön für die Halter, die sich nun hilfesuchend an uns wandten.

Immer wieder nehmen wir solche Katzen auf weil sie uns so unendlich leid tun. Diese Tiere wurden von ihren Haltern krank gemacht und brauchen dringend eine neue Chance. Allerdings sind diese Kandidaten auch immer ein Risiko für uns. Nicht jedes dieser Tiere bekommt zeitnah „die Kurve“ und kann die Aggressionen unterlassen und so können wir solche Tiere nur bedingt aufnehmen, wenn wir Kapazitäten für sie frei haben.

Kitty bekommt nun ihre Chance. Noch ist sie nicht richtig bei uns angekommen. Nach und nach lernen wir uns kennen und wir müssen ausloten wo Kittys Grenzen liegen. Besonderes Glück hat Kitty momentan mit ihrem feinen Mitbewohner, dem Kater King.

King zeigt wie es geht: Er bedrängt Kitty nie. Ist einfach nur mit seiner ruhigen Freundlichkeit da. Kitty die das letzte Mal als Babykatze ihresgleichen sah bekommt von ihm nun Nachhilfe im Sozialverhalten und King lebt Kitty vor, wie das so geht mit den Menschen.

Ein bisschen was verändert sich bei Kitty, wie das neueste Bild von ihr zeigt:

Schauen wir mal wie es weitergeht mit Kitty in unserem Resozialisierungsprogramm.


Stand: März 2022

Kitty war super tapfer! Vor wenigen Tagen hat sie ihre erste Impfung und tatsächlich auch ihren Chip erhalten. Zwar hatte sie verständlicherweise echt Schiss aber hat sich ganz wacker verhalten. Kein Murren, kein Knurren! Wir sind stolz auf Kitty die sich danach gemeinsam mit ihrem Kumpel King von der Aufregung erholen konnte.


Stand: Anfang April 2022

Kitty zeigt bei ihr bekannten, ruhigen Menschen zunehmend aufgeschlossen. Wir haben uns entschieden, dass wir uns schon einmal nach den passenden Menschen für Kitty umschauen wollen. Kitty steht also zur Vermittlung und somit in unserer Vermittlungsrubrik. Auf unserer FB-Seite gibt es sogar einen kleinen Film von Kitty 🧡

V Kitty

A Krischan

Krischan: CT-Ergebnisse

Krischans Ergebnisse der zurückliegenden CT-Untersuchung liegen uns nun vor:

Diese CT-Untersuchung wurde uns von einer spezialisierten Tierarztpraxis dringend empfohlen, um danach ein genaues Bild über den derzeitigen Ist-Zustand von Krischans Körper zu bekommen und damit zu sehen, wie wir ihm am besten helfen können.
Im Raum stand nach der für uns absolut schockierenden Diagnose „Genickbruch“ die potentielle Gefahr einer Querschnittslähmung bei Krischan.

Die CT-Bilder bestätigten nochmals, dass Krischans Rippen auf der linken Seite gebrochen waren. Ebenso war der zurückliegende Genickbruch zwischen dem 1. und 2. Halswirbel erkennbar. Zwar hat Krischans Körper versucht sich quasi selbst zu heilen, so dass es mittlerweile eine gewisse Zubildung an dieser Stelle gibt, jedoch ist kein Körper im Stande eine solch extreme Verletzung ungeschehen zu machen.
Der 3. und 4. Halswirbel wurde vermutlich bei dem zurückliegenden traumatischen Geschehen (ggf. z. B. ein Unfall mit einem Auto) so massiv aufgestaucht, dass der Zwischenmarkkanal nun extrem verengt ist.
Die sehr gute Nachricht: Krischans Rückenmarkskanal ist komplett durchgängig und frei, es liegen keinerlei Bandscheibenvorfälle vor.


Und jetzt?
Die uns beratende Ärztin erklärte uns, dass der Eingriff an der Wirbelsäule sehr heikel sei und mit erheblichen Risiken verbunden ist. Momentan rät sie, wie auch das hinter ihr stehende Expertenteam, von einem solchen Eingriff ab. Das Risiko der Operation stehe nicht im Verhältnis zu dem was man derzeit mit diesem Eingriff erreichen könnte. Krischan zeigt teilweise deutlich verzögerte Reflexe, hat aber bereits gelernt diese Defizite sowie auch seine Kopfschiefhaltung relativ gut zu kompensieren. Er hat eine gute Lebensqualität und zeigt Lebensfreude.
Uns wurde angeraten Krischan vorerst „so laufen zu lassen“.
Allerdings kann sich sein Zustand jederzeit ändern und leider durchaus auch verschlechtern – dann müsse man ggf. neu über einen operativen Eingriff nachdenken.
Zeitlebens muss jedes Mal, auch bei dem allerkleinsten Eingriff, bei dem eine Sedierung nötig ist, Krischans Wirbelsäule stabilisiert werden, denn sobald seine Muskeln bei einer Narkose erschlaffen, schwebt Krischan in Lebensgefahr.

Der kleine Krischan wird also mit seiner schiefen Haltung leben müssen ABER er lebt!
Für uns ist er ein absolutes Wunder! Wie dieses Kerlchen diesen Unfall überhaupt mit solchen Verletzungen überleben konnte, vermutlich danach mindestens mehrere Tage auf sich gestellt draußen unterwegs war, bis er aufgelesen und zu uns gebracht wurde.
Trotz der Schmerzen die er gehabt haben muss, war er immer lieb und zeigt mit jedem Tag der Genesung zunehmend seine Lebensfreude.
Er kam stark abgemagert mit knapp 1 kg Körpergewicht, den Kopf zu dem Zeitpunkt dauerhaft um 90 Grad verdreht – so das er echte Probleme hatte überhaupt an sein Fressen zu kommen – und drehte sich ständig in einem kleinen Kreis um die eigene Achse.
Heute ist er immer noch ein Mini-Katerchen, wiegt jetzt gerade mal 3 kg aber heute lässt er die Puppen tanzen. Er genießt sein Leben nach seinen Möglichkeiten in vollen Zügen.
7 Leben sagt man den Katzen im Volksmund so gerne nach – Krischan wird vermutlich einen Großteil davon bereits vergeben haben aber wir hoffen, dass wir noch eine lange Zeit an seiner Seite stehen und ihn beschützen können.
Krischan ist mittlerweile in eine vereinseigene Pflegestelle umgezogen.

Von Herzen möchten wir noch einmal allen Menschen die für Krischan gespendet und damit die für ihn so wichtige CT-Untersuchung ermöglich haben, danken! 🐾 💖 🐾


Danke Krischan A
Da hat es nicht nur den kleinen Krischan umgeschmissen – auch wir sind völlig von den Socken!
Ihr seid der Hammer! Vielen, vielen Dank an alle Leute die für Krischan gespendet haben. Es berührt uns tief, spüren zu dürfen, dass wir nicht alleine sind mit dem Wunsch diesem kleinen Kerl bestmöglich helfen zu wollen.
Zu merken wie viele Menschen hinter uns, vor allem hinter unserer Arbeit stehen, ist im Moment gerade im absolut positivem Sinne unfassbar für unser Team.
❤️ DANKESCHÖN! ❤️
Dank Eurer Spenden konnten wir bereits heute am 10.03.22 einen CT-Termin in der Tierklinik Greven mit Krischan wahrnehmen. Er wurde nochmals gründlich untersucht. Nach wie vor treten einige Reflexe stark verzögert auf aber der tapfere kleine Kerl kompensiert das mittlerweile ganz gut.
Dann ging es los: Für Krischan zur Narkose und anschließendem CT und für uns in die recht lange Zeit des Wartens auf Krischan. Krischan´s Wirbelsäule musste während der Narkose stabilisiert werden.
Erleichterung bei uns als wir nach über 2 Stunden mitgeteilt bekamen: Krischan wacht langsam auf.
Bei dem dann folgenden Auswertungsgespräch wurde uns erklärt, dass Krischans Problematik schwierig und ein doch sehr seltener Fall sei. Deshalb werden die Aufnahmen und alle bisherigen Testergebnisse noch einmal CT-Spezialisten übermittelt um sich mit diesen zu beraten und in der Folge eine Diagnose ausprechen zu können.
Wir werden in Kürze informiert und geben diese Infos natürlich sobald sie vorliegen an Euch weiter.

A Krischan
Unsere Befürchtungen haben sich bewahrheitet – nein, eigentlich ist es viel schlimmer als wir es überhaupt befürchten konnten:
Katerchen Krischans Genick ist gebrochen!
Der Genickbruch wurde bisher wohl nur durch seine Muskeln und durch die massiven Verhärtungen der durch den Bruch eingetretenen Fehlstellung gehalten und Krischan hatte offensichtlich unbeschreibliches Glück, dass noch nichts passiert ist. Der von uns aufgesuchte Spezialist meinte, eine unglückliche Bewegung könnte derzeit in einer Querschnittslähmung enden.
Er rät unbedingt zu einem CT, evtl. muss bei Krischan anschließend eine Operation zur Versteifung der Wirbelsäule durchgeführt werden.
Für das CT sowie für die weitere Behandlung und die evtl. nötige Operation müssten wir mit einem Betrag von um die 3.000 EUR rechnen.
Und wieder einmal entscheidet Geld über das Wohl und Wehe eines Tieres. Wir hoffen so sehr auf Eure Unterstützung um Krischan so schnell wie möglich helfen zu können und ihm ein Leben ohne befürchtete Querschnittslähmung bieten zu können. Jeder Cent zählt!
Kreissparkasse Melle – Verwendungszweck: Hilfe für Krischan
DE43 2655 2286 0161 0737 62
NOLADE21MEL

A Krischan


A Krischan

Mysteriöse Schräglage bei Katerchen Krischan

Oh was schaut der süß in die Kamera!

Weit gefehlt, denn bei dem kleinen Kater Krischan ist das kein freiwilliger süßer Seitenblick – Krischan kann nicht anders! Krischan hat eine chronische Schiefhaltung des Kopfes.

Er wurde als Fundtier aufgegriffen. Bei seiner Aufnahme war Krischan in einem schlechten Zustand, wog nur knappe 1,5 kg und sein Kopf war noch deutlich stärker verdreht als jetzt.

Mittlerweile wurden viele, teils aufwändige und leider auch sehr kostenintensive Untersuchungen und viele Tests mit Krischan und mit Krischans Blut gemacht. Sogar eine Hirnwasseruntersuchung fand statt. Bisher konnte das Rätsel, warum Krischan dauerhaft diese Kopffehlstellung hat, noch nicht gelöst werden.

Ggf. wäre es noch eine Möglichkeit Krischan von einem Neurologen durchchecken zu lassen. Wir schauen uns gerade nach einer geeigneten Expertin oder einem Experten um, um dort anzufragen ob weitere Untersuchungen in dieser Richtung für Krischan Sinn machen würden.

Gerade kranke Fundtiere wie Krischan, stellen uns und unsere Tierärzte immer wieder vor absolute Rätsel. Bei Krischan fehlen uns die wichtigen Hintergrundinfos wie z. B. ob er die Fehlstellung bereits seit Geburt hat oder ob es irgendein Ereignis gab (z. B. ein Unfall), die diese Schiefstellung ausgelöst haben könnte und wie lange er wohl bereits in diesem Zustand war bevor er zu uns kam?

Ohne jegliche Hintergrundinfos müssen wir immer wieder teure Detektivarbeit über unsere Tierärzte finanzieren, damit wir irgendwann hoffentlich eine Diagnose erhalten.

A Krischan

A Wasser im Keller

Land unter – Wasser im TH-Keller!

Der tagelange Regen hat das Tierheim böse erwischt:

Am Montagmorgen mussten wir entdecken, dass unser Tierheim-KellerA Wasser im Keller

knöcheltief geflutet war.

Was für ein Pech!

Viele Eimer Wasser mussten wir abschöpfen und danach das Chaos wieder

in Ordnung bringen.

Danke an „die üblichen Verdächtigen“ die mal wieder schnell und

unkompliziert mit anpackten um das Wasser zu beseitigen.

Happy sagt danke und: „Her mit dem geilen Zeugs!“

“ Leeeuuuuuuteeee! Wie toll seid Ihr denn? Da fragen die Zweibeiner hier im Tierheim, ob jemand mir und meinem Kumpel Mogli ein paar Sachen schenkt und dann gehts los ….

Woooooow wie toll das für uns ist, Ihr könnt es Euch nicht vorstellen. Obwohl sich hier alle um uns bemühen, gibt es doch so manche Stunden wo wir alleine sind. Aber jetzt, da haben wir Euer Knusperzeugs und können uns die Zeit etwas besser vertreiben und – die Zweibeiner sagen das so: Den Stress besser abbauen.

Egal wie man es nennt, uns schmeckt es hervorragend!

Und wer denkt, das wird ja ewig halten – das schmausen wir flott, flott weg.

Lecker!!! Ick lieb Euch dafür! *schmatz*

Ich, Happy, habe das Glück und jetzt meine neue Familie gefunden – mein Kumpel Mogli braucht dieses Glück noch.“


Happy und Mogli haben von den unterschiedlichsten Menschen ihren Wunsch nach Kauartikeln erfüllt bekommen. Darunter viele Einzelspenden aber auch ganze Pakete z. B. von der Firma Event Catering Mirage sowie Naturavetal-Produkte von Carola Pape.

Die Hundejungs und wir danken jedem einzelnen Spender! 🧡

Waldkitten

Die aus dem Wald kamen: 3 Katzenbabys

Wendy

Der Wald – Dunkelheit umgibt sie, es knackt hier und da, andere Tiere … leise sein, verstecken. Es ist kalt und regnet. Niemand da der sie beschützt, ganz fest schmiegen sie sich im Unterholz des Waldes aneinander und dann ist da dieser Schmerz … die Augen tun so weh …

Drei kleine Kätzchen im Wald, wurden uns von Passanten gemeldet. Eines habe ein ganz schlimmes Auge. Drei Tage dauerte es, bis es unserem Tierschutzteam gelang die Kleinen zu sichern.

Tatsächlich zeigte sich dann zu unserem Entsetzen, dass nicht „nur“ ein Katzenkind eine schwerwiegende Augenproblematik hatte sondern gleich zwei Kleine schlimm entstellt waren.

Laut Tierärztin befanden sich die Augen von Winnie und Wally bereits nicht mehr in der Augenhöhle. Mittlerweile waren die Augäpfel quasi geplatzt. Es blieb nur noch die Entfernung des jeweils linken Auges bei den kleinen Katzenschwestern.

Seltsam was drei solch kleine Katzenkinder alleine im Wald machen. Kämen sie irgendwo aus der unmittelbaren Gegend, hätten sie in ihrem hilflosen Zustand sicher dort und nicht im Wald Schutz gesucht. Wir müssen leider annehmen, dass sie im Wald ausgesetzt wurden, vielleicht wurden sie sogar aufgrund ihres Zustandes aussortiert.

Winnie

Nun sind die Minis im Tierheim Melle. Endlich Sicherheit, endlich Wärme, endlich keine Schmerzen und keinen Hunger mehr. Doch noch sind die drei kleinen Waldpiratinnen völlig verängstigt und zeigen sich sehr scheu.

Mittlerweile haben alle 3 Katzenmädchen ein Zuhause gefunden – also: Happy End!
A Dio

Dio – Happy End

Happy End für Dio!

A Dio

Dio (links) mit einem seiner Freunde

Dio hat es geschafft. Er ist vollständig genesen. Nur ein Humpeln mit dem Vorderbeinchen wird für immer bleiben … das stört aber weder Dio noch seine neue Familie.

Dio hat seine schlimmen Verletzungen in einer Pflegestelle auskuriert. Hier hatte er sein neues Frauchen wohl sehr schnell um seine schwarzen Pfötchen gewickelt 😉.

Auch in dem dortigen Katzenteam wurde Dio lieb aufgenommen und so hat Dio sein Zuhause gefunden. Wir freuen uns sehr darüber!

Happy End für unseren besonderen Kämpfer Dio! ❤️

A Dio

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September 2021

So mancher wartet sicher sehnlichst auf eine Nachricht von unserem kleinen Dio:

Ganz bald werden wir Euch ganz aktuell Gutes berichten!


Einsam, abgemagert, dehydriert und völlig verstört wurde der kleine ca. 7 Wochen alte Kater, den wir Dio nennen, von uns gesichert. Bei der ersten Eingangskontrolle im Tierheim mussten wir feststellen, dass irgendwas mit seinem rechten Vorderbeinchen nicht stimmte. Es baumelte quasi nur an ihm herum.

Direkte Untersuchungen beim Tierarzt zeigten dann das ganze Ausmaß seiner Verletzungen:

Der kleine Kater hatte nicht nur das rechte Vorderbein gebrochen, auch sein rechtes Hinterbein zeigte einen schlimmen Bruch. Was musste Dio für Schmerzen haben …

Deshalb gelang es ihm nicht, sich hinzustellen. Deshalb konnte Dio mehr schlecht als recht nur kriechen in dem er sich mit seinem linken Vorder- und Hinterbein vorwärts schob.

Das Wichtigste war nun, dass er sich stabilisiert denn in dem Zustand in dem er war, konnte er noch gar nicht operiert werden. Der wackere kleine Kerl versetzte uns in absolutes Staunen: Er wollte seine Chance offensichtlich unbedingt nutzen. Fressen gelang nur im Liegen, eigentlich funktionierte alles nur im Liegen denn etwas Halt konnten Dio ja nur seine linken Beine geben.

Nach einigen Tagen hatte sich der kleine Kämpfer soweit stabilisiert, dass er bereit war für seine Bein-Operation. Der Bruch am Hinterbein wurde mit einem sogenannten Marknagel versorgt, der später bei einer erneuten Operation wieder entfernt wird. Der Bruch am Vorderbein muss selbständig heilen.

Unser kleiner Patient Dio kann viele Daumendrücker und auch finanzielle Unterstützung gut gebrauchen. Wir hoffen auch dieses Mal wieder auf Eure Hilfe damit wir immer wieder solchen sehr kostenintensiven Notfellchen helfen können.

SPENDENKONTO:   Tier- und Naturschutzverein Melle – Sparkasse Melle
IBAN: DE 43 26 55 22 86 01 61 07 37 62  BIC: NOLADE21MEL

26. Juli 2021

Leider spitzte sich völlig unerwartet die Situation mit Dio am Wochenende massiv zu. Dio ging es plötzlich sehr, sehr schlecht.

Bei der Tierklinik stellte sich heraus, dass Dio´s Organe sich durch einen Zwergfellriss nach oben verlagert hatten und sich somit seine Lunge nicht mehr im erforderlichen Umfang ausdehnen konnte. Dio bekam kaum noch Luft – ohne eine erneute Not-OP wäre unser kleiner Dio erstickt.

Glücklicherweise ist die mittlerweile stattgefundene Operation gut verlaufen. Nun müssen wir vorsichtig abwarten aber wir sind alle voller Hoffnung, dass doch noch alles gut wird.

Der Zwergfellriss wird von dem traumatischen Geschehen herrühren, bei dem auch Dio´s Beine gebrochen sind. Die Tierklinik meint dazu, dass ggf. so etwas wie ein Rauswerfen aus einem fahrenden Auto zu diesem Verletzungsmuster passen würde.