Manchmal fahren Autos ganz langsam am Tierheim vorbei und die Leute schauen, was ist denn da los? Warum brennt denn da in der Nacht noch Licht?
Der Grund: Katzenbaby Haitje!

Haitje wurde von ihrer viel zu jungen, völlig überforderten und hochgradigen gestressten Mutter im wahrsten Sinne der Worte „auf die Welt geworfen“. Als wir Haitje früh morgens entdeckten hing die Plazenta noch an ihr und sie war bereits unterkühlt. Wir banden ihre Nabelschnur ab, wärmten das kleine Bündel Leben. Gleichzeitig versuchten wir Mutterkatze Hanna zu beruhigen und sie in der weiteren Geburt zu unterstützen aber Hanna war völlig geschockt und erstarrt.
Da half nur eins, wir mussten Hanna platzmäßig begrenzen und sie so dazu bringen, sich in aller Ruhe ihren Babys doch noch anzunähern.


Die kleine schwarz-weiße Haidee schaffte es von Anfang an recht gut an Mamas Zitzen, aber wenn Mama kaum Milch hat, hilft auch das nicht wirklich weiter. Sorgenkitten Haitje war zudem noch deutlich schwächer. So brauchte es unsere Unterstützung – bedeutet ca. alle 3 Stunden fütterten wir die Minikitten mit Aufzuchtmilch.
Mit den Tagen wurde es besser …


… Haitje wurde kräftiger und Katzenmami Hanna lag nicht mehr nur teilnahmslos bei ihren Kitten, nach und nach kümmerte sie sich glücklicherweise immer mehr und zunehmend liebevoll, heute könnte man Hanna sogar als Helikopter-Mama bezeichnen ☺️.

Doch ein Problem blieb trotz aller Förderung: Hanna hat zu wenig Milch und so düst unser Team seit ein paar Wochen alle paar Stunden ins Tierheim Melle.

Mittlerweile brauchen uns noch zusätzlich ein paar Waisenkitten die gerade ihre Mami verloren haben.

Sehr beliebt für die Umstellung von Aufzuchtmilch auf festes Futter ist bei unseren Kleinsten übrigens Baby-Paté von Animonda 😉.

